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Sprüche über Mann

173 Sprüche — Seite 7

Was mit dem Bild des Mannes verbunden wird, ist nie nur biologische Zugehörigkeit, sondern immer auch ein Bündel aus Erwartungen, Rollen und Haltungen. Zwischen Stärke, Verantwortung, Irrtum und Verletzlichkeit bewegt sich ein Thema, das kulturell geprägt und zugleich persönlich gelebt wird. Darum bleibt es vielschichtig und wandelbar.

Sein eigentlicher Kern zeigt sich weniger in Klischees als im Charakter und im Umgang mit anderen. Ein Mann wird nicht durch äußere Zeichen bedeutsam, sondern durch Haltung, Maß und die Art, wie er mit Freiheit und Macht umgeht.

  1. Die Ehe ist eine Institution, in der der Mann in Ruhe sein Bier trinken kann, während die Frau den Rasen mäht.

  2. Zuerst schuf der liebe Gott den Mann, dann schuf er die Frau. Danach tat ihm der Mann leid, und er gab ihm Tabak.

    Mark Twain

  3. Ein Mann ist das Kind seiner Werke.

  4. Ein Mann kann machen, dass ihn seine eigenen Hunde beißen.

  5. Einen Mann hungerte manche Stund: er ging und kaufte sich einen Hund.

  6. Den Ochsen soll man bei den Hörnern nehmen, den Mann beim Worte, die Frau beim Rock.

  7. Die Jugend zeigt den Mann an, so wie der Morgen den Tag ankündigt.

    John Milton

  8. Die Frau ist die notwendige Ergänzung des Mannes - ohne die Frau kann der Mann nicht Mensch sein, ohne Teilnahme der Frau kann der Mann kein menschliches Ideal verwirklichen.

    Wilhelm Liebknecht

  9. Für einen Mann von Verstand ist der Anblick einer schönen Frau allemal etwas Unterhaltendes.

    Christoph Martin Wieland

  10. Es ist vielleicht die größte Tragödie des Alters, dass die Vorzüge der Jugend - Leichtsinn, Beweglichkeit, Liebesbereitschaft - beim alten Mann komisch wirken.

    Alexander Roda Roda

  11. Es gibt keine Feindschaft zwischen Mann und Frau, die die Nacht überstehen kann.

  12. Die Frau hat ihr Licht vom Mann wie der Mond von der Sonne

  13. Ein Mann ohne Geld ist ein Bogen ohne Pfeil.

    Thomas Fuller

  14. "Hat dir der Tag was gebracht?" So fragt sich am Abend der Jüngling. "Hat dir der Tag was geraubt?" fragt sich der Mann und der Greis.

    Christian Friedrich Hebbel

  15. Ein Mann wird in hundert Jahren nicht vollkommen, aber verdorben wird er in weniger als einem Tag.

  16. Der Mann analysiert den Menschen, die Frau wittert ihn.

    Carl Ludwig Schleich

  17. Dem Hunde, wenn er gut gezogen, wird selbst ein weiser Mann gewogen

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Die Frau und der Wein nehmen dem Mann die Urteilskraft.

  19. Liebes Töchterchen, damit eine Frau herrscht, muss sie stets den Anschein erwecken, als tue sie immer, was ihr Mann will.

    Honoré de Balzac

  20. Ein Mann mir regelmäßiger Tätigkeit sieht wenig von der normalen Tageswelt.

    John Steinbeck