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Sprüche über Menschlichkeit

288 Sprüche — Seite 9

Was einen Menschen wirklich groß macht, zeigt sich selten in Macht oder Glanz, sondern in Menschlichkeit. Sie lebt in Mitgefühl, Güte, Aufmerksamkeit und der Fähigkeit, dem anderen nicht als Mittel, sondern als Wesen mit Würde zu begegnen. Darum besitzt dieses Thema eine stille, aber tiefreichende moralische Kraft.

Besonders sichtbar wird sie dort, wo Hilfe möglich wäre und dennoch nicht gefordert werden muss. Menschlichkeit bewährt sich in Haltung und Handlung zugleich und erinnert daran, dass das Herz oft weiter reicht als bloße Vernunft.

  1. Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse

    Leo Tolstoi

  2. Der Mensch, der Gutes wirkt, gleicht einem Obstgarten, der von den Früchten guter Werke voll ist.

    Hildegard von Bingen

  3. Lächeln umarmt den Nächsten, die Welt und den Lächelnden.

    Else Pannek

  4. Es ist nicht sehr menschenfreundlich, wenn man von einem Gegner das Schlimmste erwartet, aber es ist selten falsch.

    Charles de Talleyrand

  5. Wozu leben wir, wenn nicht dazu, uns gegenseitig das Leben einfacher zu machen?

    George Eliot

  6. Es ist kein Winkerl im Haus, in dem man nicht Gutes tun kann, wenn man nur will.

    Maria Ward

  7. Wüssten wir, wie sehr wir einander fehlen werden, wir gingen behutsamer miteinander um.

    Else Pannek

  8. Wer Bäume pflanzt liebt noch andere außer sich selbst.

  9. Bei allem was man mit dem Herzen tut, braucht man keinen Helfer.

  10. Wenn es auf der Erde nur ein einziges Beispiel des Glücks gibt, so findet es sich im rechtschaffenen Menschen.

    Jean-Jacques Rousseau

  11. Dem Nächsten muß man helfen: Es kann uns allen ja Gleiches begegnen

    Friedrich von Schiller

  12. Die letzten Stichworte in einem richtig geführten menschlichen Leben müssen Friede und Güte heißen.

    Carl Hilty

  13. Der Mittelpunkt alles Menschenverderbens ist Verhärtung des Herzens.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  14. Tue Gutes: Dein Nachbar erfährt es nie. Tue Böses: Man weiß es auf hundert Meilen.

  15. Im Grund hat der Mensch nur zwei Probleme, nämlich, mit sich und anderen richtig umzugehen.

    Nikolaus B. Enkelmann

  16. Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein. Dann bringt Arbeit Segen, dann ist Arbeit Gebet

    Alfred Krupp

  17. Schafft ab die Güte, verwerft die Rechtschaffenheit - die Menschen werden wieder einander lieben.

    Laotse

  18. Was ist das Menschlichste? - Jemandem Scham ersparen.

    Friedrich Nietzsche

  19. Lasst uns dankbar sein gegenüber Leuten, die uns glücklich machen. Sie sind die liebenswerten Gärtner, die unsere Seele zum Blühen bringen.

    Marcel Proust

  20. Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.

    Christian Morgenstern