Sprüche über Nehmen
41 Sprüche — Seite 2
Nehmen gehört so selbstverständlich zum Leben wie Geben, wirkt aber sofort anders, sobald Maß oder Rücksicht fehlen. In diesem einfachen Wort liegen Anspruch, Bedarf, Zugriff und manchmal auch Übergriff eng beieinander. Darum ist das Thema aufschlussreich für das Verhältnis von Selbstbehauptung und sozialer Verantwortung.
Sprüche und Zitate zum Thema Nehmen lassen sich vielseitig einsetzen: als persönliche Widmung auf Karten, als Denkanstoß in Gesprächen, als Beschriftung von Fotos oder als tägliche Erinnerung an das, was wirklich zählt. Gute Zitate haben die Fähigkeit, einen Moment zu rahmen und ihm Bedeutung zu geben, die lange nachwirkt.
Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück.
— Henrik Johan Ibsen
In der Liebe musst du dreimal geben, bevor du einmal nehmen darfst.
Um Antonius nehmen die Tage zu um eine kleine Mönchesruh'. (17. Jan.)
Wir halten uns niemals an die gegenwärtige Zeit. Wir nehmen die Zukunft voraus, da sie zu langsam kommt, gleichsam um ihren Lauf zu beschleunigen. Und wir rufen die Vergangenheit zurück, um sie au …
— Blaise Pascal
Trotz höherer Diaeten nehmen Politiker meist nicht ab.
Unser Nehmen heißt beten und unser Geben heißt lieben. Beides aber ist nur dem Glauben möglich, der von Gottes Gnade lebt.
— Friedrich von Bodelschwingh
Alles ändert sich. Heute nehmen die Leute die Komiker ernst und betrachten die Politiker als Witzfiguren.
— William Penn Adair Rogers
Es ist besser, zu nehmen und zu bereuen als aufzugeben und zu bereuen
Die Frau und der Wein nehmen dem Mann die Urteilskraft
Alles, auch das Unscheinbarste, nehmen wir in seinen Wirkungen mit hinüber in die andere Welt. Es ist ein unerbittlicher Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung in bezug auf Diesseits und Jenseits.
— Paul Olaf Bodding
Die Erinnerungen früherer Zeiten nehmen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt eine andere Gestalt und Wirkung für uns an.
— Jean Paul
Wenn wir viel sagen wollen, nehmen wir wenig Worte, wenn alles – gar keine.
— August Pauly
Körper und Seele nehmen die Haltung der Gedanken an. Tief atmen, gerade machen, den Gedanken Richtung weisen.
— Else Pannek
Wohl dem, der, ohne sich mit andern zu vergleichen, den Genuss hin nehmen kann, den die Natur mit der Selbstgemäßheit unzertrennlich verbunden hat!
— Johann Georg Adam Forster
Des Menschen Leben nimmt immer ab, aber seine Begierden nehmen täglich zu.
Geben kann man lernen, nehmen muss man können.
— Richard von Schaukal
Die Frau und der Wein nehmen dem Mann die Urteilskraft.
Es ist unmöglich, jemandem ein Ärgernis zu geben, wenn er es nicht nehmen will.
— Friedrich von Schlegel
Man kann einer Laus nicht mehr nehmen als das Leben.
Kinder und Bienenstöcke nehmen bald ab, bald zu.