Sprüche und Zitate von Rainer Maria Rilke
56 Zitate — Seite 2
Über den Autor
Österreichisch · 1875 - 1926
Rainer Maria Rilke (1875–1926) schrieb auf Deutsch und Französisch und vollendete mit den Duineser Elegien den Höhepunkt der Elegie in der deutschsprachigen Literatur.
Mehr auf WikipediaIrgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber; auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied.
✦ 3.8Wäre es uns möglich, weiter zu sehen als unser Wissen reicht, vielleicht würden wird dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden.
✦ 3.8Die Nacht ist wie ein großes Haus. Und mit der Angst der wunden Hände reißen sie Türen in die Wände - dann kommen Gänge ohne Ende, und nirgends ist ein Tor hinaus.
✦ 3.8Wer jetzt nicht reich ist, da der Sommer geht, wird immer warten und sich nie besitzen.
✦ 3.8Die Eltern sollen uns nie das Leben lehren wollen; denn sie lehren uns ihr Leben.
✦ 3.8Es gibt Augenblicke, in denen eine Rose wichtiger ist als ein Stück Brot.
✦ 3.8Liebhaben von Mensch zu Mensch: das ist vielleicht das Schwerste, was und aufgegeben ist, das Äußerste, die letzte Probe und Prüfung, für die alle andere Arbeit nur Vorbereitung ist.
✦ 3.8Liebe ist schwer. Lieb haben von Mensch zu Mensch: Das ist vielleicht das Schwerste, was uns aufgegeben ist, das Äußerste, die letzte Probe und Prüfung, die Arbeit, für die alle andere Arbeit nur …
✦ 3.8Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest, und lass dir jeden Tag geschehen, so wie ein Kind im Weitergehen, von jedem Wehen Blüten schenken lässt.
✦ 3.8Unsäglich Schweres wird von mir verlangt. Aber die Mächte, die mich so verpflichten, sind auch bereit, mich langsam aufzurichten, so oft mein Herz behängt mit den Gewichten der Demut hoch in ihren …
✦ 3.8Wolle nie irgendeine Beunruhigung, irgendein Weh, irgendeine Schwermut von Deinem Leben ausschießen, da du doch nicht weißt, was diese Zustände an dir arbeiten.
✦ 3.8Es geht eine große und ewige Schönheit durch die ganze Welt, und diese ist gerecht über den kleinen und großen Dingen verstreut.
✦ 3.8Will dir den Frühling zeigen, der hundert Wunder hat. Der Frühling ist waldeigen und kommt nicht in die Stadt.
✦ 3.8Das namlose Leid der Liebe ist immer dieses gewesen: dass von ihr verlangt wird, ihre Hingabe zu beschränken.
✦ 3.8Ich lerne es täglich, lerne es unter Schmerzen, denen ich dankbar bin: Geduld ist alles
✦ 3.7Denn wir sind nur die Schale und das Blatt. Der große Tod, den jeder in sich hat, das ist die Frucht, um die sich alles dreht.
✦ 3.7Dass wir erschraken, da du starbst, nein, dass dein starker Tod uns dunkel unterbrach, das Bisdahin abreißend vom Seither: das geht uns an; das einzuordnen wird die Arbeit sein, die wir mit allem …
✦ 3.7Auch ist mir kein Weihnachten, wo es auch war, vergangen, ohne daß es hinter meinen geschlossenen Augen für eine Sekunde unbeschreiblich hell wurde.
✦ 3.7Welche Kraft hat dieses eindringliche Fest, ich glaube, wir haben's im Blut wie ein Elementares - wie Ebbe und Flut, wie Jahreszeiten, wie die Gestirne. Nun ja, es ist ja auch der Einfluss eines S …
✦ 3.7Kunst heißt, nicht wissen, dass die Welt schon ist, und eine zu machen
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