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Sprüche über Schmerzen

44 Sprüche — Seite 2

Schmerzen machen Grenzen spürbar, die sonst im Alltag verborgen bleiben. Ob körperlich oder seelisch, sie zwingen zur Aufmerksamkeit und verändern den Blick auf das, was zuvor selbstverständlich war. Darum besitzt das Thema eine unmittelbare Ernsthaftigkeit, weil in ihm Verletzlichkeit nicht gedacht, sondern empfunden wird.

Worte über Schmerzen helfen in Momenten, in denen eigene Formulierungen fehlen. Als Trost in Kondolenzschreiben, auf Trauerkarten oder in persönlichen Nachrichten können sie ausdrücken, was das Herz fühlt, ohne zu vereinfachen oder zu verharmlosten.

  1. Eines Kindes Schmerzen sind hunderttausend Schmerzen.

  2. Am tiefsten schmerzen Wunden, uns geschlagen von Menschen, die der Freundschaft Maske tragen.

    Friedrich von Bodenstedt

  3. Liebe zuerst bringt Lust, doch am Schluss nur Schmerzen dem Herzen.

    Ovid

  4. Nicht die jungen Glieder sind's, in denen sich ein Witterungswechsel meldet. Die alten Knochen spüren ihn zuerst

    Christian Friedrich Hebbel

  5. Und ist auch noch so dünn der Tee, und tut dir irgendwo was weh - Rum, Rum, dann sind gleich alle Schmerzen stumm.

    Theodor Fontane

  6. Große Gedanken wachsen nur auf einem Herzensgrund, den große Schmerzen tief aufgefurcht haben.

    Carl Hilty

  7. Er sitzt wie eine Laus zwischen zwei Nägeln.

  8. Nie Leid und Schmerzen, das kann ich dir nicht wünschen, Sanftmut und Geduld, das ist mein Wunsch für dich.

  9. Geduld wird alle Schmerzen heilen.

    Publius Syrus

  10. Geduld ist ein Pflaster für alle Wunden.

  11. Wer Zahnweh hat, hält jeden, dessen Zähne gesund sind, für glücklich. Der Arme begeht denselben Irrtum dem Reichen gegenüber.

    George Bernard Shaw

  12. Das Glück ist nur ein Traum, und der Schmerz ist wirklich

    Voltaire

  13. Es verursacht größere Schmerzen, einen quälenden oder gar furchtbaren Gedanken, der sich festgesetzt hat, mit Gewalt aus dem Hirn zu reißen, als bei ihm zu verweilen.

    Giacomo Leopardi

  14. Man könnt' ihr auf dem Fleisch eine Laus knicken.

  15. Wenn man unter die Hunde wirft, welchen es trifft, der schreit.

  16. Zum Gärtnern braucht man einen gusseisernen Rücken mit einem Scharnier.

    Charles Dudley

  17. Das kleinste Steinchen im Schuh macht mehr Verdruss als der größte Fels am Weg.

  18. Der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann kaum noch gehn!

    Friedrich von Schiller

  19. Wer sich einmal die Zunge an heißer Suppe verbrannte, pustet, selbst wenn er kalte Speisen isst.

  20. An sich arbeiten; klar machen, was uns verwirrt und drückt, und wären es die größten Schmerzen – heißt gut sein.

    Rahel Varnhagen von Ense