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Sprüche über Sympathie

144 Sprüche — Seite 7

Manche Menschen wirken schon nach kurzer Begegnung vertraut oder nah, noch ehe Gründe klar benannt werden können. Sympathie gehört zu jenen feinen Regungen, in denen sich Zuneigung, Wohlwollen und ein stilles Einverständnis bemerkbar machen. Deshalb ist dieses Thema für Beziehungen von großer, oft unterschätzter Bedeutung.

Ihr Wert liegt darin, dass Sympathie Nähe erleichtert, ohne sie zu erzwingen. Sie entsteht aus Ton, Haltung und innerer Übereinstimmung und verrät damit viel über das, was Menschen aneinander auf natürliche Weise anzieht.

  1. Wenn du einen Menschen beurteilst, so beurteile ihn so, wie er war, als du ihn am meisten liebtest.

    Jens Peter Jacobsen

  2. Nichts ist seltener als ein Mensch, den man immer um sich ertragen kann.

    Giacomo Leopardi

  3. Herzliche Freunde finden sich wirklich in der Welt, und sind gar nicht so selten.

    Giacomo Leopardi

  4. Mein Herr, um hierzulande zu gefallen, muss man bei Tische große Messer und kleine Geschichten zur Hand haben.

    Marie-Thérese Geoffrin

  5. Lieben heißt, das Ganze eines Menschen zu bejahen, mögen die Einzelheiten sein, wie sie wollen

    Otto Flake

  6. Das Streben nach Vollkommenheit macht manchen Menschen vollkommen unerträglich.

    Gottfried August Bürger

  7. Es ist unerträglich, diejenigen hochzuschätzen, die es nicht verdienen

    Christina I. von Schweden

  8. Ein freundliches Gesicht schlägt man nicht

  9. Dem Menschen ist ein Mensch noch immer lieber als ein Engel

    Gotthold Ephraim Lessing

  10. Was man Zuneigung nennt, ist in Wirklichkeit nichts andres als Sympathie der Gewohnheit

    Adam Smith

  11. Männer, die sich vom Umgang mit Frauen fernhalten, hören auf, liebenswürdig zu sein.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  12. Alt und alt gesellt sich bald.

    Marcus Terentius Varro

  13. Die Früchte der Verblendung sind die Scham, sind die Reue und das hell geword'ne Wissen, dass kurzer Traum ist, was der Welt gefällt.

    Francesco Petrarca

  14. Meine Freunde teile ich ein in solche, die ich bewundere, solche, die ich verehre, solche, die ich liebe, und solche, mit denen ich Mitleid habe.

    Francesco Petrarca

  15. Meine Wohnung kommt mir vor wie ein Heiligtum. Ich mag nur Menschen drin sehen, die ich wirklich mag. Alle anderen weise ich ab

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  16. Leben sie so,dass jeder ihnen freundlich begegnet, und sie werden erstaunt sein, was für ein glückliches Leben sie führen

    Charles M. Schwab

  17. Gegenliebe zu finden, das ist ein Glück, bei dem man viel Pech haben kann!

    Otto Weiss

  18. Der Schmeichler ist dem Herren lieb, doch stiehlt er die Ehr' ihm wie ein Dieb

  19. Wie vertraut ein Mann mit Frauen sei, es bleibt viel Fremdes doch dabei

    Bernhard Freidank

  20. Ich verlange von den Leuten nicht, dass sie mir angenehm sind, weil es mich vor dem Problem bewahrt, sie zu mögen.

    Jane Austen