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Sprüche zur Trennung

58 Sprüche — Seite 3

  1. Bei Unverträglichkeit gedeiht kein Feuer im Haus. Der eine bläst es an, der andere bläst es aus.

  2. Es sind die Abschiede, die verbinden.

  3. Sei jedem Abschied voran, als wäre er hinter dir, wie der Winter, der eben geht.

    Rainer Maria Rilke

  4. Wo das Wort von zu Hause bei mir ist, finde ich in der Fremde meinen Weg

    Dietrich Bonhoeffer

  5. Die Erinnerung steht immer dem Herzen zu Diensten.

    Antoine de Rivarol

  6. Auch getrennte Freunde mit süßen Banden zu knüpfen, fand die gute Natur uns eine Sprache: die Schrift! Sie führt Seelen zusammen, die fern aneinander gedenken, führt den Seufzer herbei, der in den …

    Johann Gottfried Herder

  7. Oft ist das Wiedersehen erst die Trennung

    Christian Friedrich Hebbel

  8. Für Frauen ist die Scheidung oft eine Straße, die in die Freiheit führt. Für Männer ist sie eher ein goldenes Schiff, das mit vollen Segeln in Richtung Freiheit fährt.

    Baruch de Spinoza

  9. Welche Schmerzen verursacht nicht die Trennung, welche Sehnsucht und Entbehrungen birgt nicht die Zukunft

    Fridtjof Nansen

  10. Der Mensch sieht oft nur zu spät ein, wie sehr er geliebt wurde, wie vergeßlich und undankbar er war und wie groß das verkannte Herz.

    Jean Paul

  11. Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter dir, wie der Winter, der eben geht. Denn unter Wintern ist einer so endlos Winter, dass, überwinternd, dein Herz überhaupt übersteht.

    Rainer Maria Rilke

  12. So ist eben das Leben seit jeher, alles gehört dazu: Leid und Trennung und Sehnsucht. Man muss es immer mit allem nehmen und alles gut und schön finden.

    Rosa Luxemburg

  13. Ich habe dich geliebt und liebe dich noch! Und fiele die Welt zusammen, aus ihren Trümmern stiege noch hervor meiner Liebe Flammen.

    Christian Johann Heinrich Heine

  14. Wir lernten uns vor langem kennen. Zwar will ich es nicht Zufall nennen. Doch muss ich ehrlich eingestehn, die Zeit mit dir war schön.

  15. Der Mensch, der die Gewalt besaß, uns glauben und lieben zu machen, bleibt zutiefst in uns der königliche Mensch, auch noch als späterer Gegner.

    Lou Andreas-Salomé

  16. Was wir so oft »Liebe« nennen, ist doch nichts weiter als ein kurzer Sinnenrausch. Ist er in seiner Sonderheit verflüchtigt, so tritt größtenteils herbe Unbefriedigung und nicht selten Trennung ein.

    Heinrich Martin

  17. Zum Abschiednehmen just das rechte Wetter. Grau wie der Himmel steht vor mir die Welt.

    Joseph Victor von Scheffel

  18. Ich hatte Angst, dich zu verlieren. Als ich mich traute, dir das zu sagen, hörtest du mir zu, und wir gewannen einander neu.