Sprüche zu Weihnachten
104 Sprüche — Seite 5
Zur Weihnacht zeigt die Welt sich immer so, wie sie sein könnte, wenn es die anderen 364 Tage im Jahr nicht gäbe.
O Weihnacht! Weihnacht! Höchste Feier! Wir fassen ihre Wonne nicht. Sie hüllt in ihre heil'gen Schleier das seligste Geheimnis dicht.
— Nikolaus Lenau
Der Friede und die Freude der Weihnacht bleibe als Segen im kommenden Jahr.
Schenke herzlich und frei. Schenke dabei, was in dir wohnt an Meinung, Geschmack und Humor, so dass die eigene Freude zuvor dich reichlich belohnt.
— Joachim Ringelnatz
Setz vors Bett die schönen Sachen, nimm dein Püppchen mit hinein! Morgen, wenn du wirst erwachen, soll noch alles bei dir sein!
— Theodor Storm
Die beste Weihnachtsdekoration ist vielleicht, von lächelnden Gesichtern umgeben zu sein.
Advent ist eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst.
— Alfred Friedrich Delp
Wenn die Weihnachtsglocken läuten, wird selbst der Teufel milde.
O du stille Zeit! Kommst, eh wir's gedacht. Über die Berge weit, gute Nacht
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt, und manche Tanne ahnt, wie balde sie fromm und lichterheilig wird. Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin …
— Rainer Maria Rilke
Aus des Schnees Einsamkeit steigt's wie wunderbares Singen - oh du gnadenreiche Zeit!
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Weihnachtszeit O schöne, herrliche Weihnachtszeit! Was bringst du Lust und Fröhlichkeit! Wenn der heilige Christ in jedem Haus teilt seine lieben Gaben aus. Und ist das Häuschen noch so klein, s …
— August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Auch wenn man kein heller Kopf ist: in der Adventszeit geht einem ein Licht nach dem anderen auf.
Aus tausend Traurigkeiten zur Krippe gehn wir still, das Kind der Ewigkeiten uns alle trösten will.
— Friedrich von Bodenstedt
Wie schön geschmückt der festliche Raum! Die Lichter funkeln am Weihnachtsbaum. O fröhliche Zeit! O seeliger Traum!
Seitdem das Wunderbare vor unsern Augen sich erfüllt hat, haben wir alle Berechnung für das Natürliche verloren.
— Ludwig Börne
Weihnachtszeit! Wer spricht von Siegen? Überstehen ist alles
— Rainer Maria Rilke
Wenn sich erhellen ihre ersten Kerzen, dann wandle hinaus zur stillen Nacht, mit einem weihnachtlich gestimmten Herzen und harre, bis ihr Strahlenglanz erwacht.
Die Nacht vor dem heiligen Abend, da liegen die Kinder im Traum. Sie träumen von schönen Sachen und von dem Weihnachtsbaum.
— Robert Reinick
Wenn alles schon schläft in dunkler Nacht, dann holet ihn bei Sternenschein und schlüpfet eh einer sichs gedacht gar heimlich damit ins Haus hinein. Dann schmückt er mit Lichtern jeden Zweig, hän …
— August Heinrich Hoffmann von Fallersleben