Sprüche über Weihnachten
110 Sprüche — Seite 3
Wenige Zeiten des Jahres tragen so viel Wärme, Erinnerung und Erwartung in sich wie Weihnachten. Zwischen Lichtern, Liedern und vertrauten Gesten verdichten sich Sehnsucht nach Frieden, Nähe und einem besonderen Innehalten im Lauf des Alltags. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur das Festliche, sondern auch das Herz.
Seine besondere Stimmung entsteht aus dem Zusammenspiel von Tradition, Geborgenheit und stiller Hoffnung. Weihnachten erinnert daran, dass Gemeinschaft, Liebe und Besinnung selbst in kalten Tagen einen hellen Mittelpunkt schaffen können.
Auch ist mir kein Weihnachten, wo es auch war, vergangen, ohne daß es hinter meinen geschlossenen Augen für eine Sekunde unbeschreiblich hell wurde.
— Rainer Maria Rilke
Vergeßt nicht, Kinder, dass es auch heute noch Menschen unter uns gibt, die ihre Weihnachtslieder selbst singen müssen.
Es ist schön, den Augen dessen zu begegnen, dem man soeben etwas geschenkt hat.
— Jean de la Bruyère
Endlich ist es Weihnachtszeit, die Erde schläft im Winterkleid. Die Vögel alle längst schon fort,gewiss an einem wärm'ren Ort. Wer hat die Dächer weiß verpackt? Ach, grad hab' ich an dich gedacht …
Sind die Lichter angezündet, Freude zieht in jeden Raum. Weihnachtsfreude wird verkündet unter jedem Lichterbaum. Leuchte Licht mit hellem Schein, überall soll Freude sein!
Eigentlich ist es wie jedes Jahr - und doch wieder auch gänzlich neu. Weihnachten, es ist wirklich wahr, ist wundervoll, wie ich mich freu! Vor allem auf das Kinderlachen und ein paar Tage, gut u …
Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren und versuchen, es das ganze Jahr hindurch aufzuheben.
— Charles John Huffam Dickens
Weihnachten! Der muss wahrhaft ein Menschenfeind sein, in dem sich nicht etwas wie Heiterkeit ist, bei dem nicht etliche erfreuliche Assoziationen kommen wenn sich Weihnachten nähert.
— Charles John Huffam Dickens
Noch einmal so bedenkenlos wünschen, noch so staunen können wie ein Kind. Sich verzaubern lassen vom Plätzchenduft und Lichterglanz. Gespannt sein, sich begeistern können, jubeln vor Freude!
Wenn je das Göttliche auf Erden erschien, so war es mit der Geburt Christi.
— Johann Wolfgang von Goethe
Es ist der Geist der Weihnacht, der uns mit Leben erfüllt und im Mantel der Liebe überwintern lässt.
Es blüht der Winter im Geäst, und weiße Schleier fallen. Einsam erfriert ein Vogelnest. Wie vormals läßt das Weihnachtsfest die Glocken widerhallen. Es neigt sich über uns der Raum, darin auch wir …
Du erleuchtest alles gar, was jetzt ist und kommt und war. Voller Pracht wird die Nacht, weil dein Glanz sie angelacht.
— Angelus Silesius
Ein frommer Zauber hält mich wieder. Anbetend, staunend muss ich stehn; es sinkt auf meine Augenlieder ein goldner Kindertraum hernieder. Ich fühl's: Ein Wunder ist geschehen.
— Theodor Storm
Vom Himmel in die tiefsten Klüfte ein milder Stern herniederlacht; vom Tannenwalde steigen Düfte und hauchen durch die Winterlüfte, und kerzenhelle wird die Nacht.
— Theodor Storm
Advent und Weihnachten, Zeit der Stille und Besinnung, bis jemand auf die Idee kam, dass Geschenke sein müssen ...
Weiss sind Türme, Dächer, Zweige, und das Jahr geht auf die Neige, und das schönste Fest ist da!
— Theodor Fontane
Mach es wie der Weihnachtsbär - der nimmt das Leben nicht so schwer, lässt keine Sorgen durch sein Fell, er liebt die Welt ganz warm und hell. Und sollte Sie mal dunkel sein, geniesst er sie bei …
Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.
— Joachim Ringelnatz
Auf viele Feiertage folgt selten ein guter Werktag.
— Johann Geiler von Kayserberg