Sprüche über Wein
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Wein steht seit jeher für Genuss, Geselligkeit und jene gelöste Stimmung, in der das Herz freier wird als im nüchternen Alltag. Zugleich trägt er etwas Doppeldeutiges in sich, weil im Rausch Offenheit und Entgrenzung dicht beieinanderliegen. Gerade deshalb ist das Thema so reich an Bildern und Zwischentönen.
Sprüche über Wein passen hervorragend auf Einladungskarten, Menükarten, als Tischkarten bei Feiern oder als humorvolle Dekoration in Küchen und Restaurants. Sie feiern das Genießen als menschliche Kunst und erinnern daran, dass Freude am Tisch eine der ältesten Kulturtechniken ist.
Der Wein kann mit Recht als das gesündeste und hygienischste Getränk bezeichnet werden.
— Louis Pasteur
Im Wein liegt Wahrheit - und mit der stößt man überall an.
— Georg Friedrich Wilhelm Hegel
Wein ist Poesie in Flaschen.
— Robert Louis Stevenson
Wein ist der befeuernde Geist aller Feste und der König aller Getränke.
— Theodor Heuss
Im Wein ist Wahrheit, und mit beiden pflegt man anzustoßen.
— Peter Sirius
Bietet man den Wein vielen Gästen an, geht er bald zu Ende.
— Lü Bu We
Wenn der Wein nicht wäre, müsste aus der Menschenwelt jede Liebeslust und jede Freude schwinden.
— Euripides
Wo der Wein fehlt, da stirbt der Reiz der Venus, da ist der Himmel der Menschen wüst und freudlos.
— Euripides
Ein guter Wein und ein schönes Weib sind zwei süße Gifte
Stürmt es im August, so gibt es weder Wein noch Most.
Der liebe Gott hat nicht gewollt, dass edler Wein verderben sollt, drum hat er auch zum Saft der Reben den nötigen Durst dazu gegeben
Die Freundschaft, die der Wein gebracht, die hält wie Wein nur eine Nacht.
Sylvesternacht wenig Wind und Morgensonne, gibt Hoffnung auf Wein und Korn. (31. Dez.)
Wind in der Sylvesternacht, hat nie Wein und Korn gebracht. 31. Dez.)
Guter Wein verdirbt den Beutel, böser schadet sehr dem Magen. Besser aber ist, den Beutel als den Magen plagen.
— Friedrich von Logau
Wird einer früh vom Tod betroffen, heißt´s gleich, der hat sich tot gesoffen. Ist´s einer von den guten Alten, dann heißt´s gleich: Den hat der Wein erhalten.
Wenn du dir Bier leisten kannst, trink Wasser, wenn du dir Wein leisten kannst, trink Bier.
Windstill muss St. Stephan sein, soll der nächste Wein gedeih'n. (26. Dez.)
Juni mehr als nass, füllt mit gutem Wein das Fass.
Die Frau und der Wein nehmen dem Mann die Urteilskraft.