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Indem man das, was man zu tun hat, aufschiebt

Spruchbild: Indem man das, was man zu tun hat, aufschiebt, läuft man Gefahr, es nie tun zu können.

Indem man das, was man zu tun hat, aufschiebt, läuft man Gefahr, es nie tun zu können.

Bedeutung

Baudelaire benennt das eigentliche Risiko des Aufschiebens: Es geht nicht nur darum, dass Zeit verloren geht. Was heute verschoben wird, kann morgen unmöglich geworden sein, nicht unbedingt wegen eigener Faulheit, sondern weil sich Umstände, Menschen und Gelegenheiten verändern. Aufschieben ist eine Wette darauf, dass die Zukunft wie die Gegenwart ist. Aber das Leben wartet nicht. Die Fenster für bestimmte Handlungen schließen sich, ohne zu fragen, ob man fertig nachgedacht hat.

Verwendung

Passend als Mahnung gegen Aufschieberitis in Coaching, Schule oder Arbeitskontexten. Gut geeignet für persönliche Texte, Ermunterungsbriefe oder Motivationsreden, in denen eine konkrete Aufgabe oder Entscheidung im Vordergrund steht. Auch als Reflexionszitat über das Handeln im richtigen Moment und die Vergänglichkeit von Gelegenheiten treffend.

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Über Charles Baudelaire

Über den Autor

Schriftsteller · Französisch · 1821 -1867

Charles Baudelaire (1821–1867) war ein französischer Lyriker und Kunstkritiker, dessen „Les Fleurs du Mal" die Moderne der europäischen Dichtung mitprägten. Seine Texte verbinden Schönheit und Verfall, Großstadt und Einsamkeit, Sinnlichkeit und moralische Unruhe. Seine Sprache ist kontrolliert, aber innerlich unruhig; sie zeigt den Menschen zwischen Begehren, Müdigkeit und Sehnsucht nach Form.

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Charles Baudelaire (1821–1867) machte die moderne Großstadt, ihre Reize und Abgründe, zu einem zentralen Stoff der Lyrik. Mit „Les Fleurs du Mal" schuf er ein Werk, das Schönheit nicht vom Hässlichen trennt, sondern gerade in Spannung, Schuld und Vergänglichkeit sucht. Neben der Dichtung schrieb Baudelaire Kunstkritik und Essays, die das moderne Verständnis von Wahrnehmung und Stil prägten. Seine Sprache ist kontrolliert, aber innerlich unruhig; sie zeigt den Menschen zwischen Begehren, Müdigkeit und Sehnsucht nach Form. Deshalb wirken seine Gedanken bis heute, wenn es um die widersprüchliche Erfahrung moderner Existenz geht.

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Quadratisches Spruchbild: Indem man das, was man zu tun hat, aufschiebt, läuft man Gefahr, es nie tun zu können.

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