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Glaube ist der Vogel, welcher singt

Spruchbild: Glaube ist der Vogel, welcher singt,  wenn die Nacht noch dunkel ist.

Glaube ist der Vogel, welcher singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.

Bedeutung

Rabindranath Tagore richtet den Blick auf Glauben als Deutung von Last, Hoffnung oder Weltordnung. Die Aussage spricht von Gott nicht dekorativ, sondern als Quelle von Trost, Grenze oder moralischer Orientierung. Damit wirkt der Spruch stark in religioesen Zusammenhaengen, braucht aber einen passenden Rahmen, weil er eine weltanschauliche Voraussetzung mitbringt. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kirchliche Karten, Predigtentwuerfe oder Glaubensgespraeche, wenn Gottesbezug bewusst gewollt ist. Ausserhalb eines religioesen Rahmens sollte er sparsam verwendet werden, weil die Aussage sonst voraussetzungsreich oder druckvoll wirken kann. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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Über Rabindranath Tagore

Über den Autor

Philosoph · 1861 - 1941

Rabindranath Tagore (1861–1941) war ein bengalischer Dichter, Maler und Komponist, der 1913 als erster Asiate den Nobelpreis für Literatur erhielt.

Mehr erfahren

Tagore revolutionierte die bengalische Literatur während der „Bengalischen Renaissance" mit Werken wie Gitanjali und Das Heim und die Welt. Zwei seiner Lieder wurden zu Nationalhymnen: Jana Gana Mana für Indien und Amar Shonar Bangla für Bangladesch. Als Sozialreformer und Universalgelehrter griff er gezielt die klassische Formensprache seiner Heimatkunst an, um sie zu modernisieren.

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