
Unter 100 Menschen liebe ich nur einen, unter 100 Hunden 99.
Bedeutung
Marie von Ebner-Eschenbach provoziert mit präzisen Zahlen: Hunde sind zuverlässiger als Menschen – neunundneunzig zu eins. Das ist keine sentimentale Hundeliebhaberei, sondern ein messerscharfer Kommentar über menschliche Unberechenbarkeit, Unaufrichtigkeit und das Enttäuschungspotenzial, das im Umgang mit anderen Menschen steckt. Der Satz schlägt auf beiden Seiten ein: Er ehrt den Hund und hält dem Menschen einen Spiegel vor. Wer lacht, lacht auch ein bisschen über sich selbst.
Verwendung
Als trockenes Bonmot nach Enttäuschungen durch Mitmenschen oder als Grundton für Hundeliebhaber mit Sinn für Ironie. Passend auf Karten für jemanden, der gerade von einem Hund mehr Loyalität erlebt hat als von einem Menschen. Funktioniert als Gesellschaftskritik mit Augenzwinkern – am stärksten, wenn der konkrete Anlass klar ist.
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Über Marie von Ebner-Eschenbach
Über den Autor
Schriftsteller · Österreichisch · 1830 - 1916
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) war eine österreichische Freifrau und Schriftstellerin, deren psychologische Erzählungen zu den herausragenden deutschsprachigen Werken des 19. Jahrhunderts zählen.
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Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Alle Enttäuschungen sind gering im Vergleich zu denen, die wir an uns selbst erleben.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Am bittersten bereuen wir die Fehler, die wir am leichtesten vermieden hätten.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Lass die Hoffnung siegen über die Angst. Lass das Vertrauen siegen über die Ungewissheit. Und deine Liebe wird siegen …
Liebe ist in dem, der liebt, nicht in dem, der geliebt wird.
— Platon
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