
Man muß den Nächsten so behandeln, wie man von ihm behandelt sein will.
Bedeutung
Nobel formuliert die Goldene Regel in schlichten Worten: Der Maßstab für den Umgang mit anderen liegt im eigenen Erleben. Was man selbst als gut und würdig empfindet, ist das Minimum, das man dem Nächsten schuldet. Diese Reziprozität ist keine komplizierte philosophische Konstruktion, sondern eine alltagstaugliche Handlungsanweisung: Man muss nur in sich hineinhorchen, um zu wissen, wie man mit anderen umgehen soll. Einfach und präzise zugleich, was die Aussage zu einem bleibenden ethischen Leitsatz macht, der keine langen Erläuterungen braucht.
Verwendung
Passend in Gesprächen über soziales Miteinander, Empathie oder grundlegende ethische Grundsätze. Geeignet für Reden, Schulveranstaltungen, Gemeindeveranstaltungen oder persönliche Briefe. Auch treffend als Zitat für Karten und Grüße, wenn eine einfache, herzliche ethische Aussage über den zwischenmenschlichen Umgang gesucht wird.
Wie gefällt dir dieser Spruch?
Durchschnittsbewertung: 5.00 von 5 (4 Stimmen)
Gewichtete Bewertung (Bayesian): 4.12 von 5
Über Alfred Nobel
Über den Autor
1833 - 1896
Alfred Nobel (1833–1896) erfand das Dynamit, gründete ein Industrieimperium für Sprengstoffe und stiftete den Nobelpreis.
Mehr erfahren
Er arbeitete als Chemiker und Unternehmer in mehreren Ländern und hielt Hunderte Patente, die von Sprengtechnik bis zu künstlichen Stoffen reichten. Berichte über seine eigene angebliche Nachruf-Legende als „Kaufmann des Todes“ werden oft als Motiv seiner Stiftung genannt. Sein Testament schuf einen der einflussreichsten Preise der Moderne.

Ähnliche Sprüche
Ein Lexikon handhaben zu wissen ist besser als glauben, ein solches zu sein.
— Alfred Nobel
Wissen, wie man mit einer Enzyklopädie umzugehen hat, ist besser, als eine Enzyklopädie zu sein.
— Alfred Nobel
Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man ans Ziel kommt.
— Alfred Nobel
Alleinsein ist schön, wenn man allein sein will, nicht, wenn man es muss.
Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Se …
— Jean-Paul Sartre
Mehr von diesem Autor
Alle Sprüche von Alfred Nobel →