
Gottes Schutz scheint uns leicht entbehrlich, solange wir ihn besitzen. Zu unserem eigenen Nutzen und Wohl entzieht ihn Gott zuweilen, damit wir erkennen, dass ohne Gottes Schutz der Mensch ein reines Nichts ist.
Bedeutung
Antonius von Padua richtet den Blick auf Glauben als Deutung von Schmerz, Schuld, Hoffnung oder Schutz. Die Aussage spricht von Gott, Suende oder dem Teufel nicht dekorativ, sondern als entscheidende Macht im Leben. Damit wirkt der Spruch stark in religioesen Zusammenhaengen, braucht aber einen passenden Rahmen, weil er eine weltanschauliche Voraussetzung mitbringt. Der religioese Anspruch gehoert zum Kern der Aussage und sollte nicht neutralisiert, aber auch nicht jedem Anlass ungeprueft zugemutet werden.
Verwendung
Er passt in Predigtentwuerfe, Glaubensgespraeche, kirchliche Karten oder Texte ueber Religion, Schuld und Hoffnung. Ausserhalb eines religioesen Rahmens sollte er sparsam verwendet werden, weil die Aussage sonst druckvoll oder ausschliessend wirken kann. Der religioese Gehalt ist stark; der Spruch passt nur, wenn diese Sprache zur Situation und zu den angesprochenen Menschen passt. Diese Einordnung sollte im sichtbaren Kontext mitgetragen werden.
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Über Antonius von Padua
Über den Autor
Portugiesisch · 1195 - 1231
Antonius von Padua (um 1195–1231) war ein portugiesischer Franziskanerpriester aus Lissabon, der in der katholischen Kirche als Heiliger und Kirchenlehrer verehrt wird.
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Sein Taufname war Fernandus; er wird auch Antonius von Lissabon oder Antonius vom Kinde Jesu genannt. Er starb am 13. Juni 1231 in Arcella bei Padua, der Stadt, die ihm seinen geläufigsten Namen gab. Sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt; traditionell wird der 15. August angegeben.
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— Antonius von Padua
Je länger der Sünder die Buße verschiebt, um so mehr Züchtigung hat er zu erwarten.
— Antonius von Padua
Gottes Schutz scheint uns entbehrlich, solange wir ihn besitzen.
— Antonius von Padua
Ein Freund versteht deine Vergangenheit, glaubt an deine Zukunft und akzeptiert dich heute, so wie du bist.
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