
Man kann sich viel leichter krank faulenzen als krank arbeiten.
Bedeutung
Rosegger warnt vor passiver Trägheit, die Körper und Geist schwächen kann. Die Formulierung ist zugespitzt: Nicht Arbeit an sich wird glorifiziert, sondern sinnvolle Tätigkeit als Gegenmittel gegen dumpfe Langeweile. Heute braucht der Satz Vorsicht, weil Krankheit, Erschöpfung und Ruhe nicht verspottet werden dürfen. Sinnvoll gelesen geht es um die stärkende Wirkung von Aktivität, Struktur und Aufgabe, nicht um Druck gegen kranke oder überlastete Menschen.
Verwendung
Nur mit Einordnung passend für Texte über Aktivität, Alltag, Beruf oder Langeweile. Für automatische Empfehlungen ist der Spruch eingeschränkt geeignet, weil er Krankheit und Faulheit scharf verbindet. Er sollte nicht gegen Erholung oder echte Krankheit ausgespielt werden oder Druck erzeugen.
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Über Peter Rosegger
Über den Autor
Schriftsteller · Österreichisch · 1843 - 1918
Peter Rosegger (1843–1918) war ein österreichischer Schriftsteller aus der Steiermark, dessen Werk das bäuerliche Leben seiner Heimatregion um Alpl und Krieglach literarisch verewigt.
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Peter Rosegger steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Peter Rosegger wird häufig als österreichischer Schriftsteller und Dichter eingeordnet. Peter Rosegger war als österreichischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Peter Rosegger wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.
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In der Jugend studiert man Erwachsene, um klug zu werden. Im späteren Leben studiert man Kinder, um glücklich zu werden …
— Peter Rosegger
Wissen ist Macht, wie falsch gedacht! Wissen ist wenig – Können ist König
— Peter Rosegger
Vor Gott muss man sich beugen, weil er so groß ist, vor dem Kinde, weil es so klein ist!
— Peter Rosegger
Such dir eine Arbeit, die du gerne tust. Dann brauchst du keinen Tag in deinem Leben mehr zu schuften.
— Konfuzius
Es ist Trägheit, was uns an peinliche Zustände kettet.
— Novalis
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