
Wahre Ruhe ist nicht Mangel an Bewegung. Sie ist Gleichgewicht der Bewegung.
Bedeutung
Ernst von Feuchtersleben richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen erholung und mangel. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Erholung und Entspannung, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Ernst von Feuchtersleben
Über den Autor
Philosoph · Österreichisch · 1806 - 1849
Ernst von Feuchtersleben (1806–1849) war ein Wiener Arzt, Lyriker und Essayist, dem fälschlicherweise die Einführung des Begriffs „Psychose" in die medizinische Literatur zugeschrieben wurde.
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