
Der Mensch sollte sich niemals genieren einen Irrtum zuzugeben, zeigt er doch damit, dass er sich entwickelt, dass er gescheiter ist als gestern.
Bedeutung
Jonathan Swift, berühmt für seinen satirischen Scharfsinn, spricht hier eine ernste Überzeugung aus: Wer einen Irrtum zugibt, zeigt damit intellektuelle Reife und Entwicklungsfähigkeit. Der Mensch, der sich schämt, falsch gelegen zu haben, bleibt auf dem geistigen Stand von gestern. Wer sich hingegen offen korrigiert, beweist, dass er dazulernt und reifer geworden ist. Der Spruch wendet sich gegen falsch verstandenen Stolz und plädiert für eine Fehlerkultur, in der Korrektur als Zeichen von Stärke gilt.
Verwendung
Gut einsetzbar in Unternehmenskommunikation, Bildungskontexten und Debatten über Feedbackkultur und Lernbereitschaft. Passt als Leitgedanke für Fortbildungen, in Unternehmensleitbilder oder als Einstieg in Texte über Wachstumsdenken und Offenheit für Veränderung in Organisationen und Teams bei thematisch nahen Anlässen mit persönlichem Bezug.
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Über Jonathan Swift
Über den Autor
Schriftsteller · Englisch · 1667 - 1745
Jonathan Swift (1667–1745) war ein irischer Satiriker der frühen Aufklärung, dessen Roman „Gullivers Reisen" (1726) ihn unsterblich machte.
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Swift veröffentlichte seine Werke häufig unter Pseudonymen, darunter Isaac Bickerstaff und M.B. Drapier. Geboren und gestorben in Dublin, verbrachte er einen Großteil seines Lebens im Spannungsfeld zwischen englischer Politik und irischer Identität. Als Dekan der St. Patrick's Cathedral in Dublin nutzte er seine Feder gezielt als Waffe gegen Ungerechtigkeit und Heuchelei seiner Zeit.
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