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Was dem Schwarm nicht nützt

Spruchbild: Was dem Schwarm nicht nützt,  das nützt auch der einzelnen Biene nicht

Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht

Bedeutung

Mark Aurel formuliert eine stoische Grundregel des sozialen Zusammenlebens: Das Gemeinwohl und das individuelle Wohl sind untrennbar verbunden. Wer nur das eigene Interesse verfolgt und das Kollektiv ignoriert, handelt gegen sich selbst. Das Bienenbild ist präzise: Eine Biene, die dem Schwarm schadet, schadet letztlich auch ihrem eigenen Überleben. Das Zitat beschreibt die stoische Ethik des kosmopolitischen Denkens, in der jeder Mensch Teil eines größeren Ganzen ist.

Verwendung

Passt in Texte über Gemeinschaft, Solidarität oder stoische Ethik und ihre heutige Aktualität. Geeignet für Reden über Verantwortung, Teamgeist oder politisches Gemeinwohldenken und Gemeinsinn. Auch gut als Einstiegszitat in Essays über Mark Aurel oder den Zusammenhang von Individuum und Gesellschaft.

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Über Mark Aurel

Über den Autor

Philosoph · Römisch · 121 - 180

Mark Aurel (121–180) war von 161 bis 180 römischer Kaiser und als Philosoph der letzte bedeutende Vertreter der jüngeren Stoa.

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Als Nachfolger seines Adoptivvaters Antoninus Pius beendete seine Herrschaft die Ära der Adoptivkaiser – sein leiblicher Sohn Commodus folgte ihm nach. Innenpolitisch setzte er Akzente durch Reformen zugunsten von Sklaven und Frauen, während er außenpolitisch Kriege gegen Parther und germanische Stämme führte und sein letztes Lebensjahrzehnt überwiegend an den Reichsgrenzen verbrachte.

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