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Den edlen Menschen kränkt sein Unvermögen

Spruchbild: Den edlen Menschen kränkt sein Unvermögen;  ihn kränkt nicht, daß man ihn nicht anerkennt.

Den edlen Menschen kränkt sein Unvermögen; ihn kränkt nicht, daß man ihn nicht anerkennt.

Bedeutung

Konfuzius beschreibt den edlen Menschen über seinen inneren Maßstab. Er leidet nicht zuerst darunter, dass andere ihn nicht anerkennen, sondern daran, wenn er selbst nicht fähig genug ist. Die Kränkung richtet sich nach innen, auf das eigene Unvermögen, nicht nach außen auf fehlenden Applaus. Das ist keine Gleichgültigkeit gegenüber Gemeinschaft, sondern Priorität: Wer sich selbst nach hohen Standards bewertet, braucht fremde Bewunderung weniger. Das ist ein anspruchsvoller Standard.

Verwendung

Passend für Leistungsreflexion, Führung, Studium, Handwerk oder persönliche Entwicklung. Besonders nützlich, wenn jemand weniger nach Anerkennung suchen und stärker auf eigene Qualität achten möchte. In Führungskräfteentwicklung oder beim Coaching von Perfektionisten kann er helfen, die Aufmerksamkeit auf eigene Standards statt auf Fremdurteile zu lenken.

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Über Konfuzius

Über den Autor

Philosoph · 551 - 471 v. Chr.

Konfuzius (551–479 v. Chr.) war ein chinesischer Philosoph aus Qufu, dessen Lehre menschliche Ordnung durch Ahnenverehrung und das Ideal des moralisch edlen Menschen begründete.

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Konfuzius, latinisiert aus Kong Fuzi („Lehrmeister Kong"), lehrte zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie im Staat Lu, dem heutigen Shandong. Er sah Bildung als den zentralen Weg zur sittlichen Vervollkommnung und strebte nach „Harmonie und Mitte, Gleichmut und Ausgeglichenheit". Sein Denken prägte eine Vorstellung vom Menschen, der durch Einklang mit der allumfassenden Weltordnung Würde und Güte erlangt.

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