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Durch nichts in der Welt ist so viel Unsinn verhindert worden wie durch fehlendes Geld

Spruchbild: Durch nichts in der Welt ist so viel Unsinn verhindert worden wie durch fehlendes Geld.

Durch nichts in der Welt ist so viel Unsinn verhindert worden wie durch fehlendes Geld.

Bedeutung

Der Satz spielt ironisch mit der Idee, dass Geld nicht nur Möglichkeiten schafft, sondern auch viele unsinnige Vorhaben erst ausführbar macht. Fehlende Mittel können dadurch unbeabsichtigt vor Verschwendung, Größenwahn oder riskanten Projekten schützen. Talleyrands Pointe richtet sich weniger gegen Armut als gegen die menschliche Neigung, Ressourcen für Eitelkeit oder schlechte Ideen einzusetzen, sobald sie verfügbar sind. Dadurch bleibt die Aussage nah am konkreten Spruch und vermeidet eine bloß allgemeine Lebensregel ohne Bezug zum Bild.

Verwendung

Passend für humorvolle Kommentare zu Budgets, Investitionen, Luxuswünschen oder gescheiterten Projekten. Der Spruch funktioniert gut, wenn Geldmangel rückblickend als Schutz vor einer unklugen Ausgabe erscheint. Gut wirkt er, wenn die Umgebung konkret bleibt und der Ton nicht beliebig wird. Gut wirkt er, wenn die Umgebung konkret bleibt und der Ton nicht beliebig wird.

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Über Charles de Talleyrand

Über den Autor

Französisch · 1754 - 1838

Charles de Talleyrand (1754–1838) war französischer Diplomat, der die Französische Revolution, die Napoleonischen Kriege und den Wiener Kongress als einflussreicher Staatsmann überlebte.

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Talleyrand diente unter jedem Regime seiner Zeit in hohen Ämtern – ein Umstand, der seinen Namen zum Inbegriff politischen Opportunismus machte. Napoleon ernannte ihn 1806 zum Fürsten von Benevent und 1807 zum Herzog von Talleyrand-Périgord. Er starb 1838 in dem nach ihm benannten Pariser Stadtpalais Hôtel Talleyrand.

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