
Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist.
Bedeutung
Sokrates beschreibt Glück nicht als Zufall, Glückssträhne oder materiellen Besitz, sondern als das Ergebnis einer bewussten Übereinstimmung mit dem, was einem wirklich gut tut. Dieser Gedanke setzt voraus, dass Menschen den Unterschied kennen zwischen dem, was sie begehren, und dem, was sie wirklich brauchen. Wer hat, was gut für ihn ist, lebt nicht unbedingt im Überfluss – aber in Harmonie mit dem eigenen Wesen und seinen echten Bedürfnissen. Das ist eine Form von Weisheit, nicht bloß von Zufriedenheit.
Verwendung
Geeignet für Texte über Glück, Genügsamkeit und Selbsterkenntnis. Passt als philosophischer Einstieg in Artikel über Lebensqualität oder innere Zufriedenheit. Gut in Reden über bewusstes Leben oder als ruhiger Impuls in Seminaren über Werte, Achtsamkeit und das Unterscheiden von Wünschen und echten Bedürfnissen.
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Über Sokrates
Über den Autor
Philosoph · Antik-Griechisch · 470 - 399 v. Chr.
Sokrates (469–399 v. Chr.) war ein athenischer Philosoph, der mit seiner Methode des strukturierten Dialogs – der Maieutik – die Grundlage des abendländischen Denkens legte.
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Sokrates hinterließ keine eigenen Schriften; sein Denken ist allein durch die Werke seiner Schüler Platon und Xenophon überliefert. Er wurde wegen angeblich verderblichen Einflusses auf die Jugend und Missachtung der Götter zum Tod verurteilt, lehnte eine Flucht aus Respekt vor den Gesetzen ab und starb durch den Schierlingsbecher. Sein Einfluss auf die Philosophiegeschichte ist so prägend, dass alle griechischen Denker vor ihm heute als Vorsokratiker bezeichnet werden.
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— Platon
Das gute Aussehen bestimmt nicht wen wir lieben, sondern die Liebe bestimmt wen wir gut aussehend finden
— Friedrich Nietzsche
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