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Nichts tut der Seele besser

Spruchbild: Nichts tut der Seele besser,  als jemandem seine Traurigkeit abzunehmen.

Nichts tut der Seele besser, als jemandem seine Traurigkeit abzunehmen.

Bedeutung

Paul Verlaine richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen hilfe und mitleid. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Zusammenleben, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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Über Paul Verlaine

Über den Autor

Französisch · 1844 - 1896

Paul Verlaine (1844–1896) schrieb Musik der Sprache in Bänden wie „Romances sans paroles“ und wurde zum Leitautor des Symbolismus.

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Sein Leben war von Alkohol, Instabilität und der verhängnisvollen Beziehung zu Arthur Rimbaud überschattet, die in einem Schussverletzungsdrama endete. Verlaine suchte in der Lyrik den schwebenden Klang, nicht die feste Aussage. Späte Ruhmesjahre standen in eigentümlichem Kontrast zu materieller und körperlicher Verwahrlosung.

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Quadratisches Spruchbild: Nichts tut der Seele besser,  als jemandem seine Traurigkeit abzunehmen.

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