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Niemand zu haben auf der Welt, zu dem man sich flüchten

Spruchbild: Niemand zu haben auf der Welt, zu dem man sich flüchten,  auf den man in jeder Not bauen k …

Niemand zu haben auf der Welt, zu dem man sich flüchten, auf den man in jeder Not bauen kann, das ist ein Weh, an dem manches Herz verblutet.

Bedeutung

Gotthelf beschreibt Einsamkeit nicht als bloßes Alleinsein, sondern als existenziellen Mangel an verlässlicher Zuflucht. Gemeint ist die Not, niemanden zu haben, dem man sich in Krisen anvertrauen kann. Das Bild vom verblutenden Herzen macht deutlich, wie zerstörerisch dauerhafte Schutzlosigkeit wirkt. Der Spruch hebt hervor, dass menschliche Bindung, Hilfe und Treue Grundbedürfnisse sind. Dadurch bleibt die Aussage nah am konkreten Spruch und vermeidet eine bloß allgemeine Lebensregel ohne Bezug zum Bild.

Verwendung

Passend für Texte über Einsamkeit, Seelsorge, Freundschaft, soziale Hilfe oder schwierige Lebensphasen. Er eignet sich für ernste Kontexte, in denen Verlässlichkeit und Beistand wichtiger sind als leichte Ermutigung. Gut wirkt er, wenn die Umgebung konkret bleibt und der Ton nicht beliebig wird. Gut wirkt er, wenn die Umgebung konkret bleibt und der Ton nicht beliebig wird.

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Über Jeremias Gotthelf

Über den Autor

Schriftsteller · Schweizerisch · 1797 - 1854

Jeremias Gotthelf (1797–1854) war das Pseudonym des Schweizer Pfarrers und Schriftstellers Albert Bitzius, der unter diesem Namen seine Romane und Erzählungen veröffentlichte.

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Jeremias Gotthelf steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Jeremias Gotthelf wird häufig als Schweizer Schriftsteller und Pfarrer eingeordnet. Jeremias Gotthelf war als schweizerischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Jeremias Gotthelf wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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