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Werde niemand etwas schuldig

Spruchbild: Werde niemand etwas schuldig,  doch sei zuvorkommend,  als ob alle deine Gläubiger wären!

Werde niemand etwas schuldig, doch sei zuvorkommend, als ob alle deine Gläubiger wären!

Bedeutung

Claudius verbindet finanzielle Unabhängigkeit mit menschlicher Zuvorkommenheit. Man soll niemandem etwas schulden, also verlässlich und integer bleiben, zugleich aber anderen so freundlich begegnen, als hätte man ihnen etwas zu verdanken. Der Spruch löst Höflichkeit von Berechnung. Freundliches Verhalten entsteht nicht aus Pflicht gegenüber Gläubigern, sondern aus einer bewusst großzügigen Grundhaltung. Dadurch bleibt die Aussage nah am konkreten Spruch und vermeidet eine bloß allgemeine Lebensregel ohne Bezug zum Bild. Dadurch bleibt die Aussage nah am konkreten Spruch und vermeidet eine bloß allgemeine Lebensregel ohne Bezug zum Bild.

Verwendung

Passend für Benimmtexte, Dankbarkeit, Nachbarschaft, berufliche Zusammenarbeit oder persönliche Vorsätze. Der Spruch eignet sich, wenn Selbstständigkeit und freundliches Entgegenkommen gemeinsam betont werden sollen. Gut wirkt er, wenn die Umgebung konkret bleibt und der Ton nicht beliebig wird. Gut wirkt er, wenn die Umgebung konkret bleibt und der Ton nicht beliebig wird.

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Über Matthias Claudius

Über den Autor

Dichter und Lyriker · Deutsch · 1740 - 1815

Matthias Claudius (1740–1815) war ein deutscher Dichter und Journalist, der unter dem Pseudonym Asmus volksliedhafte, intensiv empfundene Lyrik schrieb.

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Geboren in Reinfeld (Holstein), wirkte Claudius als Journalist und Herausgeber des „Wandsbecker Bothen", in dem viele seiner Gedichte erschienen. Sein bekanntestes Werk „Der Mond ist aufgegangen" wurde zum geistlichen Volkslied. Er starb am 21. Januar 1815 in Hamburg.

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