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Was unsere Seele am schnellsten und am schlimmsten abnützt, ist: verzeihen, ohne zu …

Spruchbild: Was unsere Seele am schnellsten und am schlimmsten abnützt, ist: verzeihen, ohne zu verges …

Was unsere Seele am schnellsten und am schlimmsten abnützt, ist: verzeihen, ohne zu vergessen.

Bedeutung

Arthur Schnitzler benennt Vergeben als eine der zermürbendsten Handlungen der Seele: Wer immer wieder verzeiht, trägt die Last der Vergebung mit sich, ohne sie loszuwerden. Das ist keine romantische Aussage über Vergebung als Befreiung, sondern eine ehrliche Beobachtung: Wer viel verzeihen muss, wird davon erschöpft. Die Seele nutzt sich nicht durch Kämpfe ab, sondern durch das stille, geduldige Geben von Chancen an Menschen, die es nicht verdient haben.

Verwendung

Passt in Texte und Gespräche über die Grenzen von Vergebung, emotionale Erschöpfung oder das Aufarbeiten schwieriger Beziehungen. Auch geeignet als Impuls in therapeutischen oder persönlichen Reflexionskontexten, wenn jemand die Last der ständigen Vergebung benennen und einordnen möchte. Wegen des ernsten Grundtons weniger geeignet für Glückwunschkarten oder leichte Anlässe.

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Über Arthur Schnitzler

Über den Autor

Dramatiker · Österreichisch · 1862 - 1931

Arthur Schnitzler (1862–1931) war ein Wiener Arzt und Dramatiker, dessen Werke die Psychologie des Bürgertums und die Erotik im Wien der Jahrhundertwende schonungslos beleuchteten.

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Als Sohn eines renommierten Kehlkopfspezialisten studierte Schnitzler Medizin und arbeitete als Arzt, bevor er sich ganz der Literatur widmete. Seine Werke, darunter Dramen und Erzählungen, greifen frühe psychoanalytische Ideen auf und spiegeln den Zeitgeist des fin de siècle in Wien wider.

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