
Bei gutem Essen möchte man am liebsten platzen, bei schlechtem Essen am liebsten hungern.
Bedeutung
Das Sprichwort überzeichnet zwei Reaktionen auf Essen: Bei gutem Essen möchte man mehr, als vernünftig wäre; bei schlechtem vergeht sogar der Hunger. Es beschreibt Genuss als starke körperliche und emotionale Erfahrung. Essen ist hier nicht nur Nahrung, sondern Maßstab für Stimmung, Gastlichkeit und Lebensfreude. Die Pointe lebt von der drastischen Gegenüberstellung zwischen Überfülle und Verzicht. Dadurch bleibt die Aussage nah am konkreten Spruch und vermeidet eine bloß allgemeine Lebensregel ohne Bezug zum Bild.
Verwendung
Passend für Speisekarten, Kochseiten, Einladungen zum Essen oder humorvolle Kommentare nach einem gelungenen Menü. Der Spruch eignet sich, wenn Genuss locker und etwas überspitzt beschrieben werden soll. Gut wirkt er, wenn die Umgebung konkret bleibt und der Ton nicht beliebig wird. Gut wirkt er, wenn die Umgebung konkret bleibt und der Ton nicht beliebig wird.
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