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Was wir selbst tun können

Spruchbild: Was wir selbst tun können,  das dürfen wir Gott nicht überlassen.

Was wir selbst tun können, das dürfen wir Gott nicht überlassen.

Bedeutung

Gorch Fock verbindet Glauben mit Eigenverantwortung. Gott soll nicht als Ausrede dienen, Aufgaben liegenzulassen, die der Mensch selbst erledigen kann. Der Satz richtet sich gegen fromme Passivität: Vertrauen auf Gott ersetzt nicht Handeln, Entscheidung und Arbeit. Gerade religiös gelesen ist er anspruchsvoll, weil er Glauben nicht als Rückzug versteht, sondern als Haltung, die den Menschen in seine Verantwortung stellt. Frömmigkeit wird praktisch und tätig.

Verwendung

Geeignet für Predigten, geistliche Texte, Ermutigungen zur Verantwortung oder Diskussionen über Glauben und Handeln. Der Spruch passt auch in nichtkirchliche Kontexte mit religiösem Bezug, sollte aber nicht so verwendet werden, dass er Überforderung oder Hilfsbedürftigkeit beschämt oder ignoriert werden.

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Über Gorch Fock

Über den Autor

1880 - 1916

Gorch Fock (1880–1916), eigentlich Johann Wilhelm Kinau, war ein deutscher Schriftsteller aus Finkenwärder, der in der Seeschlacht am Skagerrak fiel.

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