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Wer die Zeit anklagt, will sich nur herausreden

Spruchbild: Wer die Zeit anklagt, will sich nur herausreden.

Wer die Zeit anklagt, will sich nur herausreden.

Bedeutung

Fuller entlarvt die Klage über Zeitmangel als mögliche Ausrede. Wer die Zeit anklagt, schiebt Verantwortung auf einen abstrakten Gegner und muss sich weniger mit eigenen Prioritäten beschäftigen. Der Satz ist hart, weil er nicht jede Belastung anerkennt, sondern auf Selbstprüfung drängt. Gemeint ist vor allem die Gewohnheit, Versäumnisse mit fehlender Zeit zu erklären. Der Spruch fordert Ehrlichkeit: Oft entscheidet nicht die Zeit allein, sondern wie man sie ordnet. Dadurch bleibt die Aussage pointiert, verständlich und eng an ihrem jeweiligen Bild.

Verwendung

Geeignet für Zeitmanagement, Coaching, Projektarbeit, persönliche Vorsätze oder kurze Motivationsnotizen. Der Ton ist direkt und unbequem. Besonders passend ist der Spruch, wenn Ausreden durch klare Prioritäten ersetzt werden sollen, ohne reale Überlastung pauschal zu leugnen. Auch in kurzen Begleittexten, moderierten Sammlungen oder Einleitungen lässt er sich redaktionell gut einordnen.

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Über Thomas Fuller

Über den Autor

Historiker · Englisch · 1608 - 1661

Thomas Fuller (1608–1661) war ein englischer Historiker und Geistlicher, der mit 13 Jahren das Queens' College Cambridge besuchte und durch seine Redekunst und sein trainiertes Gedächtnis hervorstach.

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Fuller wurde 1608 in Aldwinkle, Northamptonshire, als Sohn eines Pfarrers geboren und am 19. Juni getauft. Sein Onkel John Davenant, Bischof von Salisbury, förderte seine frühe Karriere. Erste Werke wie die Gedichtsammlung „David's Hainous Sinne" (1631) über König David begründeten seinen literarischen Ruf.

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Quadratisches Spruchbild: Wer die Zeit anklagt, will sich nur herausreden.

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