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Das ist das schlimmste von allen Übeln

Spruchbild: Das ist das schlimmste von allen Übeln,  im Vergangenen herumzugrübeln.

Das ist das schlimmste von allen Übeln, im Vergangenen herumzugrübeln.

Bedeutung

Cäsar Flaischlen benennt das Grübeln über Vergangenes als das Schlimmste unter den menschlichen Lasten. Das klingt scharf, ist aber präzise: Wer über Fehler, Verluste und Versäumnisse im Vergangenen kreist, vertieft das Leid, ohne etwas verändern zu können. Das Böse des Grübelns ist seine Fruchtlosigkeit – es kostet Kraft, ohne etwas zu bewirken. Der Satz appelliert nicht zu Verdrängen, sondern zum Loslassen aus Klugheit. Loslassen ist keine Verdrängung, sondern der kluge Entschluss, nicht mehr zu zahlen für das, was nicht mehr zu ändern ist.

Verwendung

Passt auf Karten oder in persönliche Briefe, wenn jemand einen Menschen ermutigen möchte, nicht mehr im Vergangenen zu verharren. Auch als Impuls in Gesprächen über Verarbeitung, Loslassen und den Mut, den Blick nach vorne zu richten. Für Trauerkontexte mit Bedacht einsetzen.

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Über Cäsar Flaischlen

Über den Autor

Dichter und Lyriker · Deutsch · 1864 - 1920

Cäsar Flaischlen (1864–1920) war ein Stuttgarter Lyriker und Mundartdichter, der um die Jahrhundertwende mit schwäbischen Dialektgedichten hervortrat.

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Cäsar Flaischlen steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Cäsar Flaischlen wird häufig als deutscher Lyriker und Mundartdichter eingeordnet. Cäsar Flaischlen war als deutscher dichter und lyriker prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Cäsar Flaischlen wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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