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Was du nicht hast, dem jagst du ewig nach

Spruchbild: Was du nicht hast, dem jagst du ewig nach,  vergessend, was du hast.

Was du nicht hast, dem jagst du ewig nach, vergessend, was du hast.

Bedeutung

Shakespeare beschreibt einen menschlichen Grundfehler: die strukturelle Unzufriedenheit mit dem Vorhandenen. Das Nicht-Haben macht attraktiv; das Haben macht unsichtbar. Die Jagd nach dem Fehlenden lässt das Vorhandene verschwinden. Das ist keine moralische Kritik, sondern eine psychologische Beobachtung über menschliche Aufmerksamkeit und die Unfähigkeit zur Dankbarkeit für das Gegenwärtige. Der Satz gewinnt Profil, weil er eine klare innere Bewegung beschreibt: weg von bloßer Behauptung, hin zu einer Haltung, die im Alltag geprüft werden kann. Dadurch bleibt die Aussage greifbar und nicht nur allgemein klug.

Verwendung

Als Einladung zur Dankbarkeit und Gegenwartsorientierung. Passend in Diskussionen über Zufriedenheit, als Argument für Achtsamkeit oder als Gegenmittel gegen Neid und das Gras-ist-woanders-grüner-Gefühl. Passend ist er für persönliche Nachrichten, kurze Reden oder Reflexionen, wenn der Anlass die Aussage wirklich trägt. Ein konkreter Bezug macht den Spruch wärmer und weniger austauschbar.

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Über William Shakespeare

Über den Autor

Dramatiker · Englisch · 1564 - 1616

William Shakespeare (1564–1616) war ein englischer Dichter und Schauspieler, der 38 Bühnenstücke und 154 Sonette hinterließ.

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Shakespeare wurde in Stratford-upon-Avon geboren und wirkte auch als Theaterunternehmer. Sein Gesamtwerk umfasst neben den Dramen und Sonetten auch sechs Versdichtungen. Er starb 1616 in seinem Geburtsort Stratford-upon-Avon.

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Quadratisches Spruchbild: Was du nicht hast, dem jagst du ewig nach,  vergessend, was du hast.

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