
Die Schutzengel unseres Lebens fliegen manchmal so hoch, dass wir sie nicht sehen können, doch verlieren sie uns nie aus den Augen.
Bedeutung
Jean Pauls Schutzengelbild beschreibt unsichtbare Begleitung in schweren Zeiten. Auch wenn Hilfe, Schutz oder Trost nicht unmittelbar spürbar sind, bleibt die Vorstellung bestehen, dass der Mensch nicht verlassen ist. Der Spruch lebt von religiös angehauchter, aber allgemein verständlicher Bildsprache: Schutz muss nicht sichtbar sein, um wirksam zu sein. Besonders in Trauer und Unsicherheit spendet die Aussage Geborgenheit, weil sie Vertrauen über das Wahrnehmbare hinaus formuliert. Nähe wird als wachsame, stille Fürsorge vorgestellt.
Verwendung
Geeignet für Trauerkarten, Trostbriefe, Taufkarten, Segenswünsche oder persönliche Aufmunterungen. Der Spruch passt, wenn jemand Schutz und Begleitung zugesprochen bekommen soll, besonders nach Verlusten, in Krankheitszeiten oder bei Kindern, denen man behutsam Sicherheit vermitteln möchte, ohne zu viel zu erklären oder zu versprechen, gerade schriftlich.
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Über Jean Paul
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1763 - 1825
Jean Paul (1763–1825) war ein deutscher Dichter, dessen Werk zwischen Klassik und Romantik steht und der seinen Namen aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau wählte.
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Eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, wurde er in Wunsiedel geboren und starb 1825 in Bayreuth. Er nahm den französischen Vornamen Jean als Hommage an den Philosophen Jean-Jacques Rousseau an. Sein literarisches Schaffen lässt sich keiner der großen Epochen eindeutig zuordnen und verbindet Elemente der Weimarer Klassik mit denen der Romantik.
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