
Es ist fast unmöglich, etwas schönes zu lesen, ohne dann nicht auch selbst etwas schönes schreiben zu wollen
Bedeutung
John Steinbeck beschreibt die Ansteckungskraft von Schönheit in der Literatur: Wer etwas Schönes liest, will selbst schreiben. Das ist kein Zufall, sondern der Mechanismus guter Kunst – sie ermächtigt denjenigen, der sie erlebt, selbst kreativ zu werden. Der Satz ist eine Beschreibung von Literatur als Anstifter und Motor eigener Ausdrucksfähigkeit, nicht nur als Konsumprodukt. Schönheit in der Sprache aktiviert etwas im Leser, das schlummerte: den Wunsch, selbst mit Sprache zu gestalten, zu formen und zu teilen. Das ist eine der kraftvollsten Wirkungen von Literatur.
Verwendung
Gut geeignet als Widmung in literarischen Geschenken oder Büchern. Auch passend für Schreibworkshops, Lesungen oder Reden über das Schreiben und die Kraft von Literatur. Als Einstieg in Texte über kreative Inspiration und die Verbindung zwischen Lesen und Schreiben sehr treffend.
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Über John Steinbeck
Über den Autor
US-Amerikanisch · 1902 - 1968
John Steinbeck (1902–1968) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, der 1940 den Pulitzer-Preis für „Früchte des Zorns" und 1962 den Nobelpreis für Literatur erhielt.
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Steinbeck wurde am 27. Februar 1902 in Salinas, Kalifornien, geboren und verfasste Romane, Kurzgeschichten, Novellen sowie Drehbücher. Neben seiner literarischen Tätigkeit arbeitete er zeitweise als Journalist und berichtete 1943 als Kriegskorrespondent aus dem Zweiten Weltkrieg. Er gilt als einer der meistgelesenen Autoren des 20. Jahrhunderts.

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— John Steinbeck
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— John Steinbeck
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