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Was jedermanns Angelegenheit ist

Spruchbild: Was jedermanns Angelegenheit ist,  geht keinen etwas an, ausgenommen die Journalisten.

Was jedermanns Angelegenheit ist, geht keinen etwas an, ausgenommen die Journalisten.

Bedeutung

Pulitzer beschreibt zugespitzt ein Paradox öffentlicher Angelegenheiten: Wenn etwas alle betrifft, fühlt sich oft niemand persönlich zuständig. Journalisten erscheinen als Ausnahme, weil sie öffentliche Themen aufnehmen, prüfen und sichtbar machen. Der Satz würdigt damit die Aufgabe der Presse, gemeinsame Fragen nicht im allgemeinen Desinteresse verschwinden zu lassen. Zugleich steckt Ironie darin, denn Medien leben auch von Neugier. Öffentlichkeit braucht Verantwortliche, die unbequeme Themen benennen.

Verwendung

Geeignet für Texte über Journalismus, Pressefreiheit, Bürgerbeteiligung oder öffentliche Verantwortung. Der Spruch passt als Einstieg in Diskussionen darüber, warum Recherche, Kontrolle und Berichterstattung wichtig bleiben, wenn viele Betroffene ein Thema ignorieren. Auch für Medienkunde und Redaktionsleitbilder gut passend verwendbar.

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Über Joseph Pulitzer

Über den Autor

US-Amerikanisch · 1847 - 1911

Joseph Pulitzer (1847–1911) baute ein Zeitungsimperium auf und stiftete den Pulitzer-Preis.

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Der aus Ungarn eingewanderte Journalist machte Blätter wie die „New York World“ zu mächtigen Massenzeitungen mit investigativer Energie und großem populären Appell. Zugleich steht sein Name auch für die Zuspitzungen des sogenannten Yellow Journalism. In seinem Testament schuf er Preise und eine Journalistenschule an der Columbia University.

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