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Menschen müssen sich einmal aneinander reiben

Spruchbild: Menschen müssen sich einmal aneinander reiben. Höflichkeit aber ist das Fett, welches das  …

Menschen müssen sich einmal aneinander reiben. Höflichkeit aber ist das Fett, welches das Unangenehme des Reibens vermindert oder erleichtert.

Bedeutung

Friedrich Wilhelm Weber nutzt ein mechanisches Bild, um das soziale Miteinander treffend zu beschreiben: Reibung zwischen Menschen ist unvermeidlich, Höflichkeit ist das Gleitmittel, das diese Reibung erträglich macht und ein friedliches Zusammenleben ermöglicht. Das Bild ist präzise und einprägsam – Höflichkeit wird nicht als bloße gesellschaftliche Konvention dargestellt, sondern als funktionale Notwendigkeit, die Konflikte abmildert, ohne sie gänzlich zu vermeiden in seiner praktischen Konsequenz.

Verwendung

Geeignet für Texte über Kommunikation, Konfliktkultur oder soziales Miteinander im Alltag und Beruf. Passt als Einstieg in Etikette-Seminare, HR-Schulungen, Teambuilding-Workshops oder Unterrichtsmaterialien über respektvolles Umgehen miteinander. Ton: pragmatisch, weltklug, einleuchtend und direkt als kurzer Gedankenimpuls für ruhige Übergänge in passenden redaktionellen Kontexten.

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Über Friedrich Wilhelm Weber

Über den Autor

Dichter · Deutsch · 1813 - 1894

Friedrich Wilhelm Weber (1813–1894) schrieb das Versepos „Dreizehnlinden“ und war zugleich Arzt und Politiker in Westfalen.

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Sein Werk verbindet katholische Geschichtsdeutung, deutsches Mittelalter und leicht einprägsame Verssprache. Weber wirkte viele Jahre als Landarzt und engagierte sich im politischen Katholizismus. „Dreizehnlinden“ wurde im späten 19. Jahrhundert zu einem außerordentlich verbreiteten Publikumserfolg.

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