
Man macht das Leben nicht leichter, wenn man es seichter macht
Bedeutung
Seemann warnt vor der Verwechslung von Einfachheit und Oberflächlichkeit. Ein Leben wird nicht leichter, wenn man es seichter macht, also Tiefe, Verantwortung und ernsthafte Fragen vermeidet. Kurzfristig mag Verdrängung entlasten, doch sie nimmt dem Leben Bedeutung und Tragfähigkeit. Der Spruch verteidigt Tiefe als Teil echter Leichtigkeit. Wer Wesentliches zulässt, muss nicht schwerfällig werden; er gewinnt Klarheit, statt sich in Belanglosigkeit zu beruhigen. Tiefe trägt.
Verwendung
Geeignet für Essays über Lebensführung, Bildung, Gespräche über Ablenkung, Konsum oder persönliche Reife. Der Spruch passt, wenn gezeigt werden soll, dass echte Entlastung nicht durch Verflachung entsteht, sondern durch ehrlichen Umgang mit wichtigen Fragen. Auch für Vorträge über Werte passend.
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Über Margarete Seemann
Über den Autor
Österreichisch · 1893 - 1949
Margarete Seemann (1893–1949) schrieb österreichische Romane sowie Kinder- und Jugendbücher, oft unter dem Namen Margarete Margmann.
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Sie veröffentlichte in einer Zeit, in der populäre Erzählformen für junge Leser stark anwuchsen und den Buchmarkt verbreiterten. Seemanns Werk gehört zur breiten Unterhaltungsliteratur des deutschsprachigen Raums zwischen Monarchie, Republik und Nachkriegszeit. Überregional ist sie heute weniger präsent, in bibliografischen und regionalen Zusammenhängen aber weiterhin greifbar.

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