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Nehmen füllt die Hände. Geben füllt das Herz

Spruchbild: Nehmen füllt die Hände. Geben füllt das Herz.

Nehmen füllt die Hände. Geben füllt das Herz.

Bedeutung

Margarete Seemann stellt Nehmen und Geben gegenüber. Nehmen füllt die Hände, also Besitz, Vorrat und unmittelbaren Nutzen. Geben füllt dagegen das Herz, weil es Beziehung, Sinn und Menschlichkeit stärkt. Der Spruch verurteilt Bedürfnis oder Empfang nicht, zeigt aber eine tiefere Form von Reichtum: Wer teilt, erlebt sich verbunden und wirksam. Großzügigkeit wird so nicht als Verlust, sondern als innere Bereicherung verstanden. Sie stärkt Nähe.

Verwendung

Passt zu Spendenaktionen, Dankeskarten, Weihnachtsgrüßen, Ehrenamt, Geburtstagen oder Texten über Großzügigkeit. Der Spruch eignet sich, wenn ein Geschenk, eine Hilfe oder eine Geste nicht nach materiellem Wert, sondern nach Herzlichkeit bewertet werden soll. Auch für Dankesreden sehr gut geeignet.

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Über Margarete Seemann

Über den Autor

Österreichisch · 1893 - 1949

Margarete Seemann (1893–1949) schrieb österreichische Romane sowie Kinder- und Jugendbücher, oft unter dem Namen Margarete Margmann.

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Sie veröffentlichte in einer Zeit, in der populäre Erzählformen für junge Leser stark anwuchsen und den Buchmarkt verbreiterten. Seemanns Werk gehört zur breiten Unterhaltungsliteratur des deutschsprachigen Raums zwischen Monarchie, Republik und Nachkriegszeit. Überregional ist sie heute weniger präsent, in bibliografischen und regionalen Zusammenhängen aber weiterhin greifbar.

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Quadratisches Spruchbild: Nehmen füllt die Hände. Geben füllt das Herz.

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