
Gesundheit ist für den Menschen das Natürliche, Krankheit das Unnatürliche.
Bedeutung
Zweigs Satz stellt Gesundheit als ursprünglichen Zustand des Menschen dar und Krankheit als Störung dieses Gleichgewichts. Die Formulierung ist schlicht, aber sie trägt eine starke Wertung: Gesundheit erscheint nicht als Luxus, sondern als das Selbstverständliche, das erst durch Krankheit sichtbar wird. Heute kann der Gegensatz zu absolut klingen, weil Krankheit für viele Menschen zum dauerhaften Leben gehört. Dennoch erinnert der Spruch daran, wie tief Gesundheit das Gefühl von Normalität, Freiheit und Selbstverständlichkeit prägt.
Verwendung
Das Zitat passt zu Texten über Gesundheit, Genesung, Vorsorge oder die Dankbarkeit für körperliches Wohlbefinden. In Geburtstagskarten kann es als ruhiger Wunsch wirken. Bei chronischer Krankheit sollte es behutsam eingeordnet werden, damit „unnatürlich“ nicht abwertend gegenüber Menschen klingt, die dauerhaft mit Krankheit leben.
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Über Stefan Zweig
Über den Autor
Schriftsteller · Österreichisch · 1881 - 1942
Stefan Zweig (1881–1942) war ein österreichischer Schriftsteller, dessen psychologische Novellen wie „Brief einer Unbekannten" und die „Schachnovelle" ihn zu den meistgelesenen deutschsprachigen Autoren des frühen 20. Jahrhunderts machten.
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Zweig verband in seinen Werken klassisch-dramatische Handlungsbögen mit psychoanalytisch gezeichneten Figuren und einem realistischen Stil. Neben Novellen verfasste er literarisierte Biografien, etwa über Magellan und Erasmus von Rotterdam. Sein Erinnerungsband „Die Welt von Gestern" sowie die „Sternstunden der Menschheit" zählen zu seinen bekanntesten Prosaarbeiten. 1942 starb er im brasilianischen Petrópolis.
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Jeder Glaube, der dem Geld oder der Macht dient, nimmt Schaden an seiner Seele.
— Stefan Zweig
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— Stefan Zweig
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— Stefan Zweig
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