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Wenn man sich von den Bergen entfernt

Spruchbild: Wenn man sich von den Bergen entfernt,  so erblickt man sie erst recht in ihrer wahren Ges …

Wenn man sich von den Bergen entfernt, so erblickt man sie erst recht in ihrer wahren Gestalt; so ist es auch mit den Freunden.

Bedeutung

Andersen vergleicht Berge und Freunde über Erkenntnis durch Abstand. Aus der Nähe sieht man Einzelheiten; erst Entfernung zeigt die Gestalt im Ganzen. Bei Freunden kann räumlicher oder zeitlicher Abstand ähnlich wirken: Man erkennt erst aus der Distanz, was sie einem bedeuten. Der Spruch ist leise melancholisch, aber nicht traurig. Er sagt nicht, dass Entfernung Freundschaft zerstört, sondern dass sie oft überhaupt erst sichtbar macht, welchen Wert eine Verbindung hatte und hat.

Verwendung

Gut für Abschiede, Umzüge, Freundschaft über Distanz oder Briefe nach einer Zeit des Auseinanderlebens. Besonders stimmig, wenn räumlicher Abstand nicht nur traurig, sondern auch klärend und wertschätzend erlebt wird. Weniger passend für frische Trennungen, wo der melancholische Ton zu früh kommen kann.

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Über Hans Christian Andersen

Über den Autor

Schriftsteller · 1805 - 1875

Hans Christian Andersen (1805–1875) schrieb als dänischer Dichter Märchen wie „Die kleine Meerjungfrau", „Das hässliche Entlein" und „Die Schneekönigin".

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Andersen wurde am 2. April 1805 in Odense geboren und starb am 4. August 1875 in Kopenhagen. Als Künstler signierte er stets mit „H. C. Andersen". Sein Werk umfasst Klassiker wie „Däumelinchen", „Des Kaisers neue Kleider" und „Die Prinzessin auf der Erbse", die bis heute in unzählige Sprachen übersetzt und weltweit gelesen werden.

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