
Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst.
Bedeutung
Hans Christian Andersen richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen gedanken und leben. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Leben, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Hans Christian Andersen
Über den Autor
Schriftsteller · 1805 - 1875
Hans Christian Andersen (1805–1875) schrieb als dänischer Dichter Märchen wie „Die kleine Meerjungfrau", „Das hässliche Entlein" und „Die Schneekönigin".
Mehr erfahren
Andersen wurde am 2. April 1805 in Odense geboren und starb am 4. August 1875 in Kopenhagen. Als Künstler signierte er stets mit „H. C. Andersen". Sein Werk umfasst Klassiker wie „Däumelinchen", „Des Kaisers neue Kleider" und „Die Prinzessin auf der Erbse", die bis heute in unzählige Sprachen übersetzt und weltweit gelesen werden.

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