
Man geht so lange um den Brei, bis er kalt ist.
Bedeutung
Diese Lebensweisheit nutzt eine knappe, gut merkbare Form, um eine Erfahrung ueber essen und genuss weiterzugeben. Sie arbeitet mit einem Bild, Gegensatz oder Vergleich, der im Alltag sofort verstanden werden kann. Der Wert des Spruchs liegt in der Haltung, die er nahelegt: genauer hinsehen, bescheidener urteilen, vorsichtiger handeln oder eine Schwierigkeit aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Lebensweisheit, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Wahrer Reichtum besteht nicht im Besitz, sondern im Genießen.
— Ralph Waldo Emerson
Es gibt kein Omelett, ohne Eier zu zerbrechen.
— Maximilian de Robespierre
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet, das letzte Tier getötet ist, erst dann werdet ihr merk …
Fürchte dich weniger, hoffe mehr, iss weniger, kaue mehr, jammere weniger, atme mehr, rede weniger, liebe mehr, …
Ein voller Bauch diskutiert leicht über das Fasten.
— Hieronymus