
Lass nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklich ist.
Bedeutung
Mutter Teresa, deren Leben der Arbeit mit den Ärmsten der Armen gewidmet war, formuliert hier einen hohen, aber klaren Anspruch an jeden zwischenmenschlichen Kontakt: Jede Begegnung soll dem anderen etwas mitgeben. Nicht Mitgefühl als Gefühl, sondern als tatsächlich gelebte und täglich erneuerte Haltung – die Bereitschaft, jeden Menschen so zu behandeln, dass er sich danach ein wenig glücklicher fühlt. Eine konkrete, anspruchsvolle Ethik der alltäglichen Begegnung.
Verwendung
Passend für Reden über Nächstenliebe, Texte über freiwilliges Engagement oder als Leitsatz für Sozialeinrichtungen und Pflegeberufe. Auch auf Einladungskarten, in Schulprogrammen oder als Leitbild für Teams mit sozialem Anspruch geeignet – überall dort, wo echte menschliche Begegnung bewusst gestaltet werden soll.
Wie gefällt dir dieser Spruch?
Durchschnittsbewertung: 4.17 von 5 (6 Stimmen)
Gewichtete Bewertung (Bayesian): 3.92 von 5
Über Mutter Theresa
Über den Autor
1910 - 1997
Mutter Theresa (1910–1997) war eine katholische Ordensfrau, die durch ihre Arbeit mit Armen und Sterbenden in Kalkutta weltweit bekannt wurde. Mit den Missionarinnen der Nächstenliebe verband sie religiösen Glauben, praktische Hilfe und eine stark öffentlich wahrgenommene Ethik der Barmherzigkeit. Ihre Worte kreisen häufig um Liebe, Dienst, Demut und die Würde des einzelnen Menschen.
Mehr erfahren
Mutter Theresa (1910–1997) wurde als Ordensfrau durch ihre Arbeit in Indien zu einer international bekannten Gestalt christlicher Nächstenliebe. In Kalkutta gründete sie die Missionarinnen der Nächstenliebe, die sich besonders Menschen in Armut, Krankheit und sozialer Ausgrenzung zuwandten. Ihre Worte kreisen häufig um Liebe, Dienst, Demut und die Würde des einzelnen Menschen. Zugleich bleibt ihre öffentliche Wirkung nicht frei von Kritik, etwa an bestimmten religiösen und medizinischen Vorstellungen ihrer Arbeit. Für das Verständnis ihrer Zitate ist beides wichtig: die konkrete Praxis der Hilfe und der stark katholisch geprägte Blick auf Leid, Opfer und Barmherzigkeit.
Ähnliche Sprüche
Die schlimmste Armut ist Einsamkeit und das Gefühl, unbeachtet und unerwünscht zu sein.
— Mutter Theresa
Die bedeutendste Wissenschaft auf der Welt, im Himmel und auf der Erden - ist die Liebe.
— Mutter Theresa
Friede beginnt mit einem Lächeln. Lächle fünfmal am Tag einem Menschen zu, dem du gar nicht zulächeln willst. Tue es um …
— Mutter Theresa
Liebe ist in dem, der liebt, nicht in dem, der geliebt wird.
— Platon
Glück ist ein Weg, kein Ziel
Mehr von diesem Autor
Alle Sprüche von Mutter Theresa →