
Wer Schadenfreude bei des Nächsten Unglück zeigt, Der hat den Gipfelpunkt der Schlechtigkeit erreicht.
Bedeutung
Heinrich Martin verurteilt Schadenfreude in scharfer moralischer Sprache. Wer sich am Unglück des Nächsten freut, überschreitet für ihn eine Grenze menschlicher Anständigkeit. Der Gipfelpunkt der Schlechtigkeit ist eine starke Übertreibung, die den Ernst der Aussage steigert. Gemeint ist: Mitgefühl gehört zum Kern des Zusammenlebens. Freude am Leid anderer zerstört diese Grundlage und verrät eine verhärtete, selbstbezogene Haltung. So wird Mitgefühl als Maßstab des Zusammenlebens betont. Die Pointe bleibt eng am Bild.
Verwendung
Geeignet für Ethikunterricht, Predigten, Konfliktgespräche, Texte über Mobbing oder Nachbarschaftsstreit. Der Ton ist streng und mahnend. Der Spruch passt, wenn Schadenfreude nicht als harmloser Spaß, sondern als moralisches Problem benannt werden soll. Auch in kurzen Einleitungen oder redaktionellen Begleittexten lässt er sich gut einordnen.
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Über Heinrich Martin
Über den Autor
1818 - 1872
Heinrich Martin (1818–1872) – Über diese Person liegen keine gesicherten biografischen Informationen vor.
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Heinrich Martin steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Der Nachname Martin ist in vielen Ländern verbreitet. In Frankreich zum Beispiel ist er der häufigste Familienname und auch im englischsprachigen Raum tragen viele diesen Nachnamen. Heinrich Martin wird häufig als Name: Vorname und Familienname eingeordnet. Das Werk von Heinrich Martin wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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