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Die Henne ist schlecht, die in deinem Hause frisst

Spruchbild: Die Henne ist schlecht, die in deinem Hause frisst  und in einem anderen ihre Eier legt.

Die Henne ist schlecht, die in deinem Hause frisst und in einem anderen ihre Eier legt.

Bedeutung

Das spanische Sprichwort benutzt ein bäuerliches Bild für fehlende Loyalität. Die Henne frisst im eigenen Haus, legt ihre Eier aber anderswo. Übertragen meint es Menschen, die von einer Gemeinschaft profitieren, ihre Leistung, Treue oder Früchte jedoch anderen geben. Der Satz kritisiert Ausnutzung und Undankbarkeit. Er ist anschaulich, weil Nahrung und Eier ein klares Verhältnis von Geben und Zurückgeben zeigen. Zugehörigkeit soll nicht einseitig bleiben. So wird Loyalität als Ausgleich von Nehmen und Geben verstanden.

Verwendung

Geeignet für Sprichwortsammlungen, Vereinsleben, Arbeitskontexte, Familienbetriebe oder Texte über Loyalität. Der Ton ist volkstümlich und kritisch. Der Spruch passt, wenn jemand Vorteile annimmt, aber seine Unterstützung oder Leistung dauerhaft anderswo einbringt. Auch in kurzen Einleitungen oder redaktionellen Begleittexten lässt er sich gut einordnen. Der Zusatz bleibt knapp und verständlich.

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Quadratisches Spruchbild: Die Henne ist schlecht, die in deinem Hause frisst  und in einem anderen ihre Eier legt.

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