
Weder die Sonne noch den Tod kann man fest ins Auge fassen.
Bedeutung
Der Spruch stellt den Tod als Grenze dar, der man nicht direkt ausweichen kann. Die Bildsprache von Sonne und Tod macht deutlich, dass manche Wirklichkeiten so ueberwaeltigend sind, dass man sie nur indirekt betrachten kann. Seine Bedeutung liegt in dieser behutsamen Zurueckhaltung: Nicht jedes Schwere laesst sich anschauen, erklaeren oder mit einem schnellen Trostsatz beruhigen. Gerade weil der Ton schwer ist, sollte die Aussage Trost anbieten, ohne Schmerz zu ueberdecken oder Angehoerigen eine Deutung aufzudraengen.
Verwendung
Er passt in Kondolenzkarten, Traueranzeigen, Erinnerungsseiten oder eine kurze Ansprache am Grab, wenn der Tod nicht erklaert, sondern behutsam benannt werden soll. In persoenlichen Nachrichten braucht er einen ruhigen Rahmen und sollte nicht neben lockeren Gruessen stehen. Wegen Tod, Trauer oder schwerem Trost sollte der Spruch behutsam und nur in einem bewusst passenden Zusammenhang verwendet werden.
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Über François de la Rochefoucauld
Über den Autor
Schriftsteller · Französisch · 1613 - 1680
François de la Rochefoucauld (1613–1680) war ein französischer Adeliger und Militär, der mit seinen Aphorismen als einer der Hauptvertreter der französischen Moralisten gilt.
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François de la Rochefoucauld steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Mit seinen aphoristischen Texten gilt er als Vertreter der französischen Moralisten. François de la Rochefoucauld wird häufig als französischer Schriftsteller eingeordnet. François de la Rochefoucauld war als französischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von François de la Rochefoucauld wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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— François de la Rochefoucauld
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— François de la Rochefoucauld
Das sicherste Zeichen des wahrhaft verständigen Menschen ist Neidlosigkeit.
— François de la Rochefoucauld
Der Tod ist der Beginn der Unsterblichkeit.
— Maximilian de Robespierre
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
— Marie von Ebner-Eschenbach
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