
Wir Menschen brauchen beides, Geselligkeit und Einsamkeit, um innerlich gesund zu bleiben. Eins allein wird uns immer krank machen.
Bedeutung
Wilhelm von Kügelgen beschreibt hier eine anthropologische Grundwahrheit über das seelische Gleichgewicht: Menschen brauchen sowohl Gemeinschaft als auch Alleinsein, um innerlich stabil und gesund zu bleiben. Wer nur Geselligkeit sucht, verliert sich und erschöpft sich; wer nur Einsamkeit wählt, verkümmert und verliert den Bezug zur Welt. Das Zitat plädiert für ein bewusstes Gleichgewicht zwischen beiden Polen, ohne eines der beiden als Mangel oder Schwäche zu behandeln.
Verwendung
Gut für Texte über Introversion und Extroversion sowie für Lebensberatung oder psychologische Ratgeber. Passt in Beiträge über persönliche Grenzen, soziale Erschöpfung oder das Bedürfnis nach Rückzug und Stille. Auch für Reden und Seminare über seelische Gesundheit geeignet. Besonders hilfreich ist das Zitat in Kontexten, die Ausgleich statt Entweder-oder-Denken fördern und persönliche Bedürfnisse ernst nehmen.
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Über Wilhelm von Kügelgen
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1802 - 1867
Wilhelm von Kügelgen (1802–1867) war Maler und Autor der „Jugenderinnerungen eines alten Mannes“.
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Als Hofmaler in Bernburg arbeitete er vor allem als Porträtist, während seine literarische Bekanntheit erst postum stark anwuchs. Die „Jugenderinnerungen“ schildern Kindheit, Familie und Künstlerwelt des frühen 19. Jahrhunderts mit großer Anschaulichkeit. Sie wurden zu einem vielgelesenen Erinnerungsbuch des Bildungsbürgertums.
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Es steht immer jemand neben uns, der unsere Liebe braucht
— Wilhelm von Kügelgen
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das erröten kann. Es ist aber auch das einzige, was Grund dazu hat.
— Mark Twain
Alkohol und Nikotin, rafft die halbe Menschheit hin. Doch ohne Schnaps und Rauch, stirbt die andere Hälfte auch.
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Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen
— Vincent van Gogh
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