
Wenn's an Alexius regnet, so fault das Getreide auf der Mauer. (17. Juli)
Bedeutung
Dieser Bauernspruch knüpft an den Namenstag des heiligen Alexius am 17. Juli an, einem kritischen Zeitpunkt im bäuerlichen Erntejahr. Frisch gemähtes Getreide wurde auf Mauern und Gestellen zum Trocknen ausgebreitet. Regen an diesem Tag durchfeuchtet das Korn und fördert Schimmel und Fäulnis, was das Erntegut unbrauchbar macht. Der Spruch verdichtet eine über Generationen gesammelte praktische Beobachtung und mahnt dazu, das Getreide an diesem Termin besonders sorgfältig zu schützen.
Verwendung
Geeignet für Beiträge zu deutschem Brauchtum, bäuerlichen Jahreskalendern und Texten über Bauernregeln rund um die Getreideernte im Hochsommer. Auch passend für volkskundliche Sammlungen, landwirtschaftliche Bildungsmaterialien, Ausstellungen zur Agrargeschichte oder saisonale Texte über die Risiken der Korntrocknung im Juli und August.
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