
Was ist der Mensch ohne die Tiere? Wären alle Tiere fort, so stürbe der Mensch an großer Einsamkeit des Geistes. Was immer den Tieren geschieht, geschieht bald auch den Menschen. Alle Dinge sind miteinander verbunden.
Bedeutung
Diese indianische Weisheit, häufig Chief Seattle zugeschrieben, formuliert ein ökologisches Weltbild, das Mensch und Tier als untrennbare Einheit versteht. Der Mensch ist nicht Herr der Tiere, sondern Teil eines größeren Geflechts. Fehlen die Tiere, fehlt die Seele der Welt, und der Mensch verliert mit ihnen auch seine innere Verbindung zur Erde. Der Schluss "Alle Dinge sind miteinander verbunden" ist das Kernprinzip vieler indigener Kosmologien.
Verwendung
Gut geeignet für Texte über Naturschutz, ökologisches Bewusstsein oder den ethischen Umgang mit Tieren. Passt in Reden auf Umweltkonferenzen, Lesungen über indigene Kulturen oder als Einstieg für Essays über Artensterben und Biodiversität. Wirkt auch in persönlichen Texten über die Verbindung zur Natur stark.
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