
Die Zukunft erkennt man nicht, man schafft sie.
Bedeutung
Brzozowski formuliert einen Gedanken, der Passivität bewusst ablehnt: Die Zukunft ist kein Schicksal, das man erkennen, berechnen oder voraussehen kann – sie ist ein Projekt, das aktiv gestaltet wird. Wer wartet, bis die Zukunft sich zeigt, verpasst, dass er sie mitbestimmen kann. Das ist ein Aufruf zur Handlungsmacht und zum Vertrauen in die eigene Gestaltungskraft, der heute so aktuell klingt wie zur Zeit des polnischen Philosophen.
Verwendung
Passt als Eingangszitat für Reden bei Eröffnungen, Neugründungen oder Aufbruchsmomenten. Auch geeignet als persönliche Botschaft an Menschen, die ein neues Kapitel beginnen, oder als Impuls in Texten über Innovation, Unternehmertum und gestalterische Haltung. Wegen seines aktiven Charakters auch in Texten über Selbstwirksamkeit, gesellschaftliche Teilhabe oder unternehmerischen Mut geeignet, wenn es darum geht, Verantwortung für die eigene Zukunft zu übernehmen.
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Über Stanislaw Brzozowski
Über den Autor
1878 - 1911
Stanisław Brzozowski (1878–1911) war ein polnischer Philosoph und Schriftsteller, dessen Denken von Marx, Nietzsche und Bergson geprägt wurde und den Begriff der Arbeit ins Zentrum stellte.
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Brzozowski entwickelte seine Philosophie unter starkem Einfluss von Kant und Fichte, bevor er sich Marx, Nietzsche, Bergson und William James zuwandte. Seine Beschäftigung mit dem Historischen Materialismus brachte ihn Georges Sorel und Antonio Labriola nahe. Er starb mit nur 32 Jahren in Florenz.

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