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Mitfreude, nicht Mitleiden, macht den Freund

Spruchbild: Mitfreude, nicht Mitleiden, macht den Freund

Mitfreude, nicht Mitleiden, macht den Freund

Bedeutung

Nietzsche setzt Freundschaft nicht beim Mitleiden, sondern bei der Mitfreude an. Mitleid kann Nähe zeigen, bleibt aber an Schmerz und Bedürftigkeit gebunden; Mitfreude verlangt, das Glück des anderen wirklich auszuhalten und zu bejahen. Das ist anspruchsvoller, weil Neid, Vergleich und Konkurrenz dabei sichtbar werden. Ein Freund ist hier nicht nur im Unglück treu, sondern kann auch fremdes Gelingen ohne inneren Vorbehalt feiern. Darin zeigt sich Großzügigkeit des Herzens.

Verwendung

Passend für Freundschaftstexte, Geburtstagsreden oder Reflexionen über Neid und echte Verbundenheit. Der Spruch eignet sich besonders, wenn jemandem zu einem Erfolg gratuliert wird und die Freude darüber bewusst geteilt werden soll, ohne belehrend zu klingen oder Mitleid mit Freundschaft zu verwechseln.

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Über Friedrich Nietzsche

Über den Autor

Philosoph · Deutsch · 1844 - 1900

Friedrich Nietzsche (1844–1900) war ein deutscher Philosoph und Philologe, dessen radikal neue Denk- und Schreibweise alle klassischen Disziplinen sprengte und die Lebensphilosophie begründete.

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Mit 24 Jahren wurde er als jüngster je berufener außerordentlicher Professor für klassische Philologie an die Universität Basel berufen, legte den Lehrstuhl jedoch 1879 aus gesundheitlichen Gründen nieder. Fortan lebte er als rastloser Reisender in Italien und der Schweiz. Ab 1889 machten ihn schwere psychische Störungen arbeitsunfähig – seinen eigenen Weltruhm erlebte er nicht mehr bei Bewusstsein.

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